Mit LOCATION.LOCATION.LOCATION. zeigt Vladislav Markov erstmals eine Einzelausstellung in der Schweiz – und nutzt den Raum der Galerie Maria Bernheim nicht als Bühne, sondern als Zustand.
Markovs Arbeiten bewegen sich zwischen physischer und digitaler Realität, zwischen konkreter Materialität und ihrer Verschiebung ins Virtuelle. Was zunächst greifbar erscheint, entzieht sich schnell einer eindeutigen Zuordnung. Seine Installationen sind keine klassischen Ausstellungen, sondern Erfahrungsräume, die Wahrnehmung, Orientierung und Zeitgefühl subtil destabilisieren.
Bereits der Zugang – reduziert, beinahe abgeschirmt – verändert die Wahrnehmung und führt in eine Situation, die sich bewusst vom gewohnten Ausstellungsraum löst.
Dabei entsteht eine eigentümliche Spannung: zwischen präzisem Realismus und beiläufiger Absurdität. Räume wirken vertraut und gleichzeitig entrückt, Situationen nachvollziehbar – und doch nicht ganz fassbar. Markov arbeitet mit Versatzstücken unserer Gegenwart, verschiebt sie, überlagert sie und führt sie in Zustände, die sich eher erleben als beschreiben lassen.
Gerade darin liegt die Qualität dieser Arbeit: Sie entzieht sich einer eindeutigen Lesart und entwickelt ihre Wirkung im Moment der Erfahrung. Ein Besuch wird weniger zur Betrachtung als zur Bewegung innerhalb eines Systems, das sich mit jeder Minute verändert – oder zumindest so anfühlt.
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Vernissage mit Nähe, Tiefe und intensiver Bildsprache
Es sind diese Abende, die sich nicht laut ankündigen – und gerade deshalb in Erinnerung bleiben. Die Vernissage von Julian Tauland in der Pascal Robert Gallery fühlte sich eher wie ein konzentriertes Treffen unter Kunstaffinen an als wie ein klassisches Opening. Eine fast private Atmosphäre, viel Raum für Gespräche, echtes Interesse – genau die Art von Setting, in der Kunst wirken kann.
Pascal Henry Robert hat diesen Rahmen mit grosser Selbstverständlichkeit geschaffen. Sein Gespür für Positionen und für die richtige Inszenierung ist spürbar – unaufgeregt, präzise, mit klarem Fokus auf die Arbeiten.
Und diese Arbeiten brauchen genau das.
Taulands Entrelacs / Eden-Serie ist unmittelbar präsent. Farbe, Bewegung, Dichte – alles ist da, ohne sich aufzudrängen. Die Leinwände ziehen einen hinein, ohne eine eindeutige Lesart anzubieten. Grünflächen, Blautöne, warme Akzente – irgendwo zwischen Landschaft und Auflösung derselben. Man meint, etwas zu erkennen, verliert es wieder, bleibt dran.
Was besonders auffällt: die Energie der Malerei. Die gestischen Spuren, das Schichten, das Verdichten. Nichts wirkt beliebig, aber auch nichts ist abschliessend. Es ist ein offenes System, das sich im Blick erst entfaltet.
Bemerkenswert ist, wie stark selbst die kleineren Formate funktionieren. Sie tragen die gleiche Intensität wie die grossen Arbeiten – vielleicht sogar noch konzentrierter. Keine Nebenwerke, sondern eigenständige Setzungen.
Dass der Künstler selbst anwesend war, hat dem Abend eine zusätzliche Nähe gegeben. Im Gespräch mit Julian Taulandwurde deutlich, wie sehr seine Arbeiten aus Beobachtung, Erinnerung und einem feinen Gespür für Übergänge entstehen – ohne dass sie sich je festlegen lassen.
Am Ende bleibt weniger eine klare Aussage als ein Eindruck: von Malerei, die sich Zeit nimmt. Von einem Abend, der genau das zugelassen hat. Und von einem Galeristen, der ein ausserordentlich gutes Gespür dafür hat, wann genau dieser Raum entsteht.
Pascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Anfang April wird eine Heuscheune am Rand von Zürich zu einem Ort der stillen Konzentration. Zur Chalte Hose in Forch zeigt mit Wings of the Soul eine Ausstellung, die bewusst zwischen Aussenwelt und innerer Erfahrung angesiedelt ist.
Schon der Ort setzt den Ton: Holz, Licht, eine gewisse Rauheit. Nichts wirkt neutral oder inszeniert wie im White Cube. Die ehemalige Scheune bleibt, was sie war – und genau darin liegt ihre Qualität. Sie schafft einen Raum im Übergang: zwischen Funktion und Reflexion, zwischen Realität und Vorstellung.
Inhaltlich bezieht sich die Ausstellung auf zwei sehr unterschiedliche, aber überraschend verwandte Texte: Die Konferenz der Vögel von Farid ud-Din Attar und Der Steppenwolf von Hermann Hesse. Beide kreisen um die gleiche Frage: Was ist das Selbst – und ist es überhaupt einheitlich?
Die Malereien von Shirin Babazadeh, Jade Rousson und Yadolah Dodge geben darauf keine direkten Antworten. Sie übersetzen literarische Gedanken in Bilder – offen, vieldeutig, in Bewegung. Figuration löst sich auf, Formen tauchen auf und verschwinden wieder. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz, zwischen individueller Erfahrung und etwas Gemeinsamen.
Die Konferenz der Vögel bildet dabei eine Art leises Rückgrat der Ausstellung. Die Geschichte der Vögel, die sich auf die Suche nach dem mythischen Simurgh machen, ist weniger eine Reise nach aussen als nach innen. Am Ende erkennen sie sich selbst – und damit, dass die gesuchte Wahrheit immer schon Teil von ihnen war.
Ganz anders, und doch verwandt, blickt Der Steppenwolf auf das Ich. Hermann Hesse beschreibt Identität nicht als Einheit, sondern als Vielheit. Der Mensch ist nicht eins, sondern viele – widersprüchlich, fragmentiert, in ständiger Veränderung. Das «Magische Theater» macht diese innere Bewegung sichtbar.
Diese Gedanken setzen sich im Raum fort. Einzelne Elemente treten aus der Malerei heraus: ein Käfig mit beschriebenen Blättern, fast wie festgehaltene Stimmen. Ein Spiegel, der den Blick zurückwirft. Ein frei hängendes Buch, das sich leicht bewegt – als würde selbst die Bedeutung nicht stillstehen.
Wings of the Soul erklärt nichts. Die Ausstellung öffnet vielmehr einen Raum, in dem man sich selbst begegnet – leise, tastend, ohne feste Antworten. Vielleicht liegt genau darin ihre Stärke.
Kuratorin: Yulia Virts 2.–16. April Zur Chalte Hose, Hohrütistrasse 12, 8127 Forch
Zur Chalte Hose – Wings of the SoulZur Chalte Hose – Wings of the SoulZur Chalte Hose – Wings of the SoulZur Chalte Hose – Wings of the SoulZur Chalte Hose – Wings of the SoulZur Chalte Hose – Wings of the SoulZur Chalte Hose – Wings of the Soul
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Mit Henri Michaux beginnt man fast zwangsläufig im Ungewissen. Sein Werk entzieht sich klaren Zuschreibungen und verweigert jede eindeutige Lesart. Stattdessen eröffnet es einen offenen Denk- und Wahrnehmungsraum, in dem Zeichnung und Schrift nicht getrennt existieren, sondern als gleichwertige Ausdrucksformen ineinandergreifen.
Geboren 1899 in Belgien, fand Michaux in Paris seinen künstlerischen Ausgangspunkt. Reisen durch Lateinamerika und Asien erweiterten seinen Blick und prägten seine Arbeit nachhaltig. Was daraus entstand, ist weniger Abbild der Welt als vielmehr ein sensibles Protokoll innerer Zustände – sichtbar gemacht durch Linien, Zeichen und Bewegungen, die sich jeder festen Form entziehen.
Sein Werk fand auch in der Schweiz früh eine aufmerksame und nachhaltige Resonanz – insbesondere bei Sammlerinnen und Sammlern sowie in musealen Kontexten.
Seine Arbeiten wirken oft wie spontane Setzungen, getragen von Wiederholung, Rhythmus und einer bewussten Offenheit gegenüber dem Zufall. Serien entstehen nicht als abgeschlossene Werkgruppen, sondern als fortlaufende Prozesse. Michaux interessiert nicht das fertige Bild, sondern das, was sich im Moment des Entstehens zeigt: ein tastendes, suchendes Erforschen von Wahrnehmung und Existenz.
Gerade in dieser Reduktion liegt eine besondere Intensität. Die Werke erscheinen auf den ersten Blick zurückhaltend, fast leise – und entfalten ihre Wirkung erst im genauen Hinsehen. Feinste Unterschiede in Linie, Dichte und Struktur erzeugen eine bemerkenswerte Tiefe. Viele Besucherinnen und Besucher der Vernissage nahmen sich entsprechend Zeit für die einzelnen Arbeiten – ein stilles Einverständnis darüber, dass sich ihre Qualität nicht im schnellen Blick erschliesst.
Die Ausstellung ist bis zum 2. Mai 2026 zu sehen und fügt sich in das Programm der Galerie Haas ein, die erneut mit einer präzisen Auswahl hochkarätiger Positionen überzeugt. Sie lädt dazu ein, sich auf diese Form der Wahrnehmung einzulassen: weniger als Betrachtung von Bildern, sondern als Begegnung mit einem offenen System aus Zeichen, Bewegung und Bewusstsein.
Henri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas ZürichHenri Michaux – Für Alle und gegen Jeden – Galerie Haas Zürich
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Mit Décorps führt Valentina Pini ihre Auseinandersetzung mit dem Körper als Fragment und Vorstellung konsequent weiter. Bereits im Titel steckt die Idee der Ausstellung: eine Verbindung von décor (Dekor) und corps (Körper). Daraus entsteht ein Spannungsfeld, in dem Dekoration zur Spur des Körpers wird – während der Körper selbst zunehmend als Konstruktion erscheint.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen Objekt und Inszenierung. Metall, Epoxidharz und skulpturale Fragmente wirken wie Relikte einer Bühne, auf der der Mensch selbst abwesend bleibt. In der Serie Autour du cou à la hauteur des yeux, leicht über Augenhöhe installiert, entsteht genau dieser Eindruck: Ketten, Krägen und ornamentale Elemente definieren eine Form, die an einen Körper erinnert – ohne dass dieser tatsächlich vorhanden ist.
Besonders prägnant zeigt sich dieses Prinzip in der Skulptur Amplification. Zwei Epauletten auf Metallschienen genügen, um Autorität und Hierarchie anzudeuten. Die Symbolik bleibt lesbar, doch der Körper, der sie tragen würde, fehlt. Es entsteht eine fast theatrale Leerstelle.
Auch in der fotografischen Serie Displaced Fractures verschiebt Pini den Blick. Statt auf die monumentalen Skulpturen von Vincenzo Vela richtet sie die Aufmerksamkeit auf deren fragile Details – Risse, Verbindungen, Trägerstrukturen. Was sichtbar wird, ist nicht das Bild selbst, sondern seine Konstruktion.
Eine weitere Ebene bringen die Reliefs aus ihrer Residency in der Bogliasco Foundation ein. Pflanzliche Elemente, Fundstücke und persönliche Objekte verbinden sich zu Kompositionen, die zwischen Archiv, Bühne und Experiment oszillieren. Die Materialien wirken, als befänden sie sich in einem Prozess der Verwandlung – eher alchemistisch als naturalistisch.
Décorps bewegt sich bewusst zwischen Material und Bild, zwischen Präsenz und Abwesenheit. Der Körper wird nicht gezeigt, sondern angedeutet, zerlegt und neu gedacht. Für die Betrachter:innen entsteht ein offenes Geflecht von Hinweisen – und die Einladung, den eigenen Blick neu zu justieren.
Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari Valentina Pini: Décorps – Eröffnung in der Galerie Lullin + Ferrari
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Mit der Ausstellung von Kerry James Marshall setzt das Kunsthaus Zürich erneut ein starkes Zeichen. Wer die Preview und Vernissage am 26. Februar 2026 besucht hat, spürte sofort: Hier geht es nicht um eine gewöhnliche Ausstellung, sondern um ein kuratorisches Statement von außergewöhnlicher Qualität.
Schon beim ersten Rundgang beeindruckt die monumentale Größe der Arbeiten. Diese Bilder hängen nicht einfach an der Wand – sie behaupten Raum. Sie stehen selbstbewusst im Raum, fordern Aufmerksamkeit und lassen den Betrachter nicht in Distanz verharren. Man tritt näher, geht wieder zurück, entdeckt neue Ebenen.
Marshall arbeitet mit einer Farbigkeit, die kraftvoll und präzise zugleich wirkt. Die Töne sind bewusst gesetzt, intensiv, manchmal fast ikonisch. Doch die visuelle Wucht ist nur der Einstieg. Je länger man sich mit einem einzelnen Werk beschäftigt, desto deutlicher wird: In jedem Bild steckt eine Vielzahl an Ideen, Referenzen und erzählerischen Schichten.
Es sind Werke, die Zeit verlangen – und diese Zeit auch belohnen. Man könnte sich mit jedem einzelnen Bild über Stunden auseinandersetzen. Details offenbaren sich erst beim zweiten oder dritten Blick. Kompositorische Entscheidungen, kunsthistorische Bezüge, subtile Hinweise auf gesellschaftliche Themen – alles ist durchdacht, nichts zufällig.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist diese Verbindung aus inhaltlicher Tiefe und formaler Souveränität. Die Bilder sind komplex, aber nie überladen. Monumental, aber nie dekorativ. Sie besitzen eine Selbstverständlichkeit, die nur große künstlerische Positionen erreichen.
Eine Vernissage mit spürbarer Intensität
Die Vernissage war außergewöhnlich gut besucht – ein sehr interessiertes Publikum: anspruchsvolle Kunstfreunde, Sammler, Kenner, Journalisten und geladene Gäste sowie der Künstler selbst. Die einzigartigen Werke sorgten für Gesprächsstoff.
Es lag eine spürbare Energie in den Räumen. Kein oberflächliches Event-Flair, sondern echte Auseinandersetzung. Man sah Menschen lange vor einzelnen Werken stehen, diskutierend, vergleichend, nachdenklich.
Das Kunsthaus Zürich hat hier einmal mehr bewiesen, dass es Ausstellungen auf höchstem internationalen Niveau realisieren kann. Die Präsentation ist klar, großzügig und präzise inszeniert. Die Werke erhalten den Raum, den sie benötigen – physisch wie atmosphärisch.
Einmaligkeit und Relevanz
Diese Ausstellung ist in ihrer Dichte und Qualität außergewöhnlich. Die gezeigten Werke wirken nicht austauschbar oder repräsentativ im üblichen Sinne – sie sind eigenständig, kraftvoll, singulär.
Gerade in einer Zeit, in der Bilder allgegenwärtig und schnell konsumierbar sind, entsteht hier das Gegenteil: eine Einladung zur Verlangsamung. Zur konzentrierten Betrachtung. Zur gedanklichen Vertiefung.
Für mich persönlich war diese Ausstellung eine der eindrücklichsten Präsentationen der letzten Zeit. Monumental in ihrer physischen Erscheinung – und ebenso monumental in ihrer gedanklichen Tiefe.
Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich Preview und Vernissage Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Bei der Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg wird der Geist einer Stadt spürbar, die sich permanent verändert. Die Künstler Lorenz Bachofner Bošković und Vincent Scarth arbeiten gewissermassen «Schulter an Schulter» und stehen in einem kontinuierlichen, offenen Austausch über Unsicherheiten, Dilemmata, Fragen und Entscheidungen innerhalb ihrer künstlerischen Praxis.
Entstanden sind lebendige und zugleich feinfühlige Collagen des Alltags, in denen Grosses und Kleines – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn – ineinanderfliessen. Was aus persönlichen Erfahrungen, Träumen und Vorstellungen hervorgeht, wirkt auf den ersten Blick beinahe ruhig und zurückhaltend. Doch die Bildwelten sind präzise komponiert, klug verdichtet und von bemerkenswerter Schärfe. Sie lesen sich wie ein sensibles Protokoll einer Zeit, die von Orientierungslosigkeit geprägt ist.
Die Leinwände zeigen Szenen des täglichen Lebens: einzelne Passanten, Innenhöfe, urbane Details, Krähen über Bahngleisen. Jedes Motiv ist ein Fragment von Gegenwart – aufmerksam beobachtet, ohne Sentimentalität, aber mit Empathie für das oft Übersehene.
Die Arbeiten dieser jungen Künstler stehen in Resonanz mit dem Vermächtnis von Albert Rüegg. Während er die Spannungen einer Nachkriegsstadt erfasste, richten sich die aktuellen Werke auf heutige Transformationsprozesse: Entfremdung, Veränderungen sozialer Interaktion und die Fragilität gemeinsamer Räume.
„Oh lueg, en Wolf“ ist eine konzentrierte Beobachtung unserer Umgebung – von Menschen, Tieren, Architektur und Zwischenräumen. Ohne Pathos, ohne programmatische Statements. Stattdessen ein klarer, präziser Blick, der dazu einlädt, die Details des zeitgenössischen urbanen Lebens neu wahrzunehmen.
„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg„Oh lueg, en Wolf“ – Eröffnung der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Die Ausstellung Chūshō Tōsa in der Anthracite Gallery untersucht zeitgenössische japanische abstrakte Kunst aus der Perspektive von Materialprozess und räumlichem Bewusstsein. Kuratiert von Ebba Wallmén in Zusammenarbeit mit Jesper Dahl und Jens Petersen versteht sich das Projekt nicht als klassische Überblicksschau, sondern als feldorientierte Untersuchung – als eine Entwicklungslinie, die aus einer Atelier-Reise durch Japan im vergangenen Sommer, aus materiellen Experimenten und einer ortsspezifischen Präsentation hervorgegangen ist.
Die Ausstellung vereint Werke einer geografisch wie materiell vielfältigen Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern, deren Praxis Malerei, Keramik, Textil, Skulptur und Zeichnung umfasst. In allen Positionen entsteht Abstraktion nicht aus formaler Doktrin, sondern aus physischer Auseinandersetzung. Leinwände aus kultivierten Fasern rücken Wachstum, Verdichtung und strukturelle Unregelmässigkeit als wesentliche Bestandteile des Bildfeldes ins Zentrum. Malerei wird nicht auf einen neutralen Bildträger aufgetragen; sie tritt in Beziehung zu einer Oberfläche, die bereits eigene Zeitlichkeit und Widerständigkeit in sich trägt.
Keramische Arbeiten führen diese Untersuchung von Volumen und Gewicht fort. Pigment und Glasur verbergen den Tonkörper nicht, sondern betonen dessen Masse und taktile Qualität. Der Dialog zwischen Oberfläche und Struktur verschiebt die Grenze zwischen Bild und Objekt und begreift Abstraktion als räumlichen Zustand statt als rein optisches Phänomen.
In der gesamten Ausstellung entzieht sich die Komposition festen Zentren. Farbschichten wirken als autonome Zonen, verschieben visuelle Gewichte und aktivieren den umgebenden Raum. Transparenz, Opazität und Intervalle fungieren als strukturelle Mittel. Die Werke entwickeln keine narrativen Abfolgen; vielmehr formulieren sie Beziehungen – zwischen Faser und Pigment, Ton und Temperatur, Geste und Dauer.
Innerhalb der industriellen Architektur der Anthracite Gallery tritt die Materialität der Arbeiten besonders deutlich hervor. Betonoberflächen und offene Raumstrukturen verstärken die physische Präsenz der Werke und laden zu einer konzentrierten, andauernden Betrachtung ein.
Chūshō Tōsa positioniert die japanische Abstraktion als fortlaufenden Aushandlungsprozess – zwischen materieller Autonomie und künstlerischer Intention, zwischen Oberfläche und Tiefe, zwischen Ruhe und Bewegung.
Chūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite GalleryChūshō Tōsa (抽象踏查) A Field Survey of Japanese Abstract Art 18 February – 30 May Anthracite Gallery
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Bereits die Preview zur Ausstellung Alchemy machte deutlich: Diese Bilder lassen niemanden unberührt. Die Vernissage in der Pascal Robert Gallery war wie bereits die Preview ein voller Erfolg – und von einer spürbaren Begeisterung getragen. Besucherinnen und Besucher verweilten lange vor den Werken, tauschten Eindrücke aus, kehrten zurück, entdeckten Neues. Ein Abend, der zeigte, wie kraftvoll abstrakte Malerei wirken kann, wenn sie Raum bekommt.
Farbe, Bewegung, Energie
Die grossformatigen Arbeiten von Britt Boutros-Ghali entfalten eine aussergewöhnliche Lebendigkeit. Farben scheinen sich über die Leinwand zu bewegen, zu fliessen, sich zu verdichten und wieder aufzulösen. Nichts wirkt statisch. Die Bilder ziehen den Blick an – und halten ihn fest. Je länger man sich ihnen widmet, desto mehr Details treten hervor: Andeutungen von Gesichtern, fragmentarische Figuren, organische Formen, die sich der eindeutigen Lesbarkeit entziehen und gerade dadurch die Fantasie anregen.
Jedes Werk eröffnet einen eigenen Kosmos. Die Farbigkeit variiert stark, von leuchtend warmen Tönen bis zu dunkleren, tiefgründigen Kompositionen. Gemeinsam ist ihnen eine innere Dynamik, die an Action Painting erinnert, ohne sich darin zu erschöpfen. Die Malerei bleibt offen, atmend, in Bewegung.
Ein Raum, der trägt
Eine besondere Qualität der Ausstellung liegt auch in der Präsentation. Die Werke sind in der Galerie so gesetzt, dass sie einzeln wirken können – was angesichts ihrer Intensität keine Selbstverständlichkeit ist. Jedes Bild behauptet sich für sich, ohne dem nächsten die Aufmerksamkeit zu nehmen. Gerade dadurch entsteht eine konzentrierte, fast meditative Atmosphäre.
Der Galerist Pascal Henry Robert nahm sich viel Zeit für Gespräche. Mit grosser Offenheit und spürbarer Begeisterung vermittelte er Hintergründe zu den Arbeiten, zur Künstlerin und zu den einzelnen Werken. Diese persönliche Vermittlung vertiefte den Zugang und machte den Abend zu einem echten Austausch – nicht nur über Kunst, sondern über Wahrnehmung, Emotion und Intuition.
Malerei als Erfahrung
Alchemy zeigt eindrücklich, dass abstrakte Malerei weit mehr sein kann als reine Form oder Farbe. Die Werke von Britt Boutros-Ghali laden dazu ein, sich einzulassen, genau hinzusehen und immer wieder neue Ebenen zu entdecken. Sie wirken nicht erklärend, sondern öffnend – und genau darin liegt ihre Stärke.
Eine Ausstellung, die man nicht einfach betrachtet, sondern erlebt.
Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy Pascal Robert Gallery Britt Boutros-Ghali Alchemy
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Das Haus Konstruktiv eröffnete das Jahr mit einer Einzelausstellung von Richard Paul Lohse (1902–1988), einem der bedeutendsten Schweizer Künstler und Theoretiker der konstruktiv-konkreten Kunst. Über fünfzig Werke veranschaulichen seinen berühmten systematischen Ansatz: Kompositionen, die strenger Logik folgen, Farben und Formen als grundsätzlich gleichwertige Elemente und eine Bildfläche, die sich in eine rhythmische, beinahe musikalische Struktur verwandelt, in der jedes Element sowohl mit dem Raum als auch mit den Betrachtenden in Beziehung tritt.
Bereits in den 1940er-Jahren entwickelte Lohse seine eigene Bildsprache – lange bevor konzeptuelle und minimalistische Strömungen in den folgenden Jahrzehnten an Bedeutung gewannen. Seine Malerei basierte auf Zahlensystemen, Konstruktionsschemata und Farbtabellen. Hinter dieser Rationalität stand jedoch stets eine klare gesellschaftliche Haltung. Das Prinzip der quantitativen Gleichwertigkeit der Farben war für Lohse ein politisches Statement – ein visuelles Pendant zu einer Gesellschaft ohne Privilegien, in der kein Element eine hierarchische Überlegenheit besitzt.
Zentrum der Ausstellung ist das Triptychon Serielles Reihenthema in achtzehn Farben (A, B, C) mit einer Gesamtlänge von beinahe sechs Metern. 108 gleich große Quadrate sind in sechs Reihen angeordnet, 18 Farben in identischen Anteilen verteilt. Dieses strenge Gleichgewicht verwandelt Abstraktion in eine politische Metapher: Die Struktur existiert als System des Zusammenlebens und entfaltet ihre Wirkung durch die Bewegung der Betrachtenden sowie durch die räumliche Dynamik der Ausstellung.
Die Ausstellung ist vom 5. Februar bis zum 10. Mai 2026 im Museum Haus Konstruktiv in Zürich zu sehen. Sie zeigt Richard Paul Lohse als einen Künstler, für den Malerei zu einer Form sozialen Denkens wird – zurückhaltend, präzise und radikal in ihrem Glauben an Gleichheit als ordnendes Prinzip der Welt.
Richard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv ZürichRichard Paul Lohse Vernissage Museum Haus Konstruktiv Zürich
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.