Schlagwort: Galerie Peter Kilchmann

  • Valentin Rilliet: Look at You – Galerie Peter Kilchmann Zürich

    Valentin Rilliet: Look at You – Galerie Peter Kilchmann Zürich

    Zwischen magischem Realismus, Erinnerung und Spiritualität: Valentin Rilliets Ausstellung Look at You entfaltet in den aussergewöhnlichen Räumen der Galerie Peter Kilchmann in Zürich-West eine faszinierende eigene Welt.

    Wenn Bilder ihre eigenen Welten erschaffen

    Manche Ausstellungen beginnen nicht erst mit dem ersten Bild. Sie beginnen mit dem Raum.

    Wer die Galerie Peter Kilchmann an der Zahnradstrasse 21 in Zürich-West betritt, erlebt Dimensionen, die man eher mit einem Museum als mit einer Galerie verbindet. Grosszügigkeit, Höhe und Weite schaffen eine beinahe institutionelle Atmosphäre – und gleichzeitig jene Ruhe und Distanz, die Kunst braucht, um ihre Wirkung entfalten zu können.

    Für die Ausstellung Look at You von Valentin Rilliet erweisen sich diese Räume als aussergewöhnlich passender Rahmen. Denn auch Rilliets Malerei verlangt nach Raum: physisch ebenso wie gedanklich.

    Zwischen Wirklichkeit und Vorstellung

    Valentin Rilliet erzählt Geschichten – aber er erzählt sie nicht zu Ende.

    Geisterhafte Gestalten, Puppen, fragmentierte Körper und rätselhafte Figuren bevölkern seine Bilder. Vertrautes trifft auf Unwirkliches, Realität auf Imagination. Mit Look at You setzt sich der 1996 in Genf geborene und heute in Zürich lebende Künstler mit Leben und Tod, Spiritualität und Transzendenz auseinander.

    Dabei bewegt er sich zunehmend in einem magischen Realismus, in dem die Grenzen zwischen alltäglicher und übernatürlicher Welt durchlässig werden.

    Das Faszinierende daran ist die Offenheit seiner Bilder. Rilliet erklärt nicht. Er lässt Gesichter hinter Händen oder Haaren verschwinden, unterbricht vermeintliche Erzählungen und schafft Leerstellen. Man sieht genug, um einer Geschichte folgen zu wollen – aber nie genug, um sich ihrer sicher sein zu können.

    Vielleicht liegt gerade darin die besondere Spannung dieser Arbeiten.

    Bilder mit Erinnerung

    Rilliets Bildwelten entstehen nicht im kunsthistorischen Vakuum. Ihre Referenzen reichen weit zurück und gleichzeitig quer durch unterschiedliche Kulturen: von chinesischen Comics und Pamphleten des 20. Jahrhunderts über Theater und Folklore bis zur europäischen Kunstgeschichte.

    Besonders deutlich wird dies in Painting of a Dream. Die Landschaft ist von chinesischen Lian-Huan-Hua-Comics inspiriert, während die zentrale Figur auf Ferdinand Hodlers The Dream of the Shepherd von 1896 zurückgeht.

    Rilliet übernimmt diese Quellen jedoch nicht einfach. Er löst sie aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen und fügt sie zu einer neuen visuellen Wirklichkeit zusammen. Erinnerung, Kunstgeschichte, persönliche Erfahrung und Fantasie überlagern sich.

    Das Ergebnis sind Bilder, die seltsam vertraut erscheinen und sich gleichzeitig einer eindeutigen Einordnung entziehen.

    Eine Prozession ins Ungewisse

    Besonders eindrucksvoll zeigt sich diese erzählerische Offenheit in Low tide (Procession), dem mit 200 × 259 Zentimetern monumentalsten Werk der Ausstellung.

    Transzendente Wesen ziehen durch eine Landschaft, Spuren markieren ihren Weg. Doch die vermeintlich bedeutungsvolle Prozession wird ausgerechnet durch etwas höchst Irdisches gestört: Krabben im Vordergrund ziehen die Aufmerksamkeit der Figuren auf sich.

    Das Erhabene und das Banale begegnen sich. Vielleicht sogar das Spirituelle und das Komische.

    Genau solche Verschiebungen machen Rilliets Arbeiten interessant. Seine Bilder besitzen zwar eine starke narrative Qualität, verweigern aber die eindeutige Geschichte. Statt Antworten entstehen Möglichkeiten.

    Kunst braucht Raum

    Und dann sind da noch die Räume selbst.

    Peter Kilchmann hat an der Zahnradstrasse einen Ort geschaffen, der für eine kommerzielle Galerie aussergewöhnlich ist. Die Dimensionen, die grossen Wandflächen und die industrielle Architektur erinnern eher an Ausstellungshallen eines Museums.

    Das ist weit mehr als eine Frage der Repräsentation. Es zeigt einen hohen Anspruch an die Präsentation von Kunst.

    Gerade bei Look at You wird deutlich, was gute Ausstellungsarchitektur leisten kann. Die Werke bekommen Abstand zueinander, können einzeln wirken und treten dennoch miteinander in Beziehung. Grossformatige Arbeiten müssen sich nicht gegen ihre Umgebung behaupten, kleinere Arbeiten gehen darin trotzdem nicht verloren.

    Der Raum drängt sich nicht vor die Kunst. Er gibt ihr Präsenz.

    Vielleicht ist das die eigentliche Qualität dieser Galerie: Kunst nicht einfach auszustellen, sondern Bedingungen zu schaffen, unter denen sie ihre Wirkung vollständig entfalten kann.

    Look at You – und zurück

    Der Titel der Ausstellung lässt sich dabei fast als Aufforderung verstehen: Look at You.

    Denn so rätselhaft Rilliets Figuren erscheinen, so sehr werfen seine Bilder den Blick zurück auf den Betrachter. Was sehen wir in einer Szene, deren Geschichte wir nicht kennen? Welche Zusammenhänge stellen wir selbst her? Wo endet das, was der Künstler vorgibt – und wo beginnt unsere eigene Vorstellung?

    Valentin Rilliet lässt diese Fragen offen.

    Und genau deshalb bleiben seine Bilder im Kopf

    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You

    Valentin Rilliet – Look at You
    5. September bis 17. Oktober 2026
    Galerie Peter Kilchmann
    Zahnradstrasse 21
    8005 Zürich

    Website Galerie Peter Kilchmann

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • Andy Denzler: Wenn die Renaissance in der Gegenwart ankommt

    Andy Denzler: Wenn die Renaissance in der Gegenwart ankommt

    Mit „Renaissance Paintings Reloaded“ zeigt die Galerie Peter Kilchmann in Zürich neue Arbeiten von Andy Denzler. Historische Bildwelten treffen auf eine unverwechselbar zeitgenössische Malerei – und auf einen Künstler, dessen eigene Handschrift stärker denn je erscheint.

    Alte Meister, neue Bilder

    Was geschieht, wenn Bilder der Renaissance nicht als abgeschlossene Kunstgeschichte betrachtet werden, sondern als Material für etwas Neues?

    Andy Denzler gibt darauf in seiner aktuellen Ausstellung „Renaissance Paintings Reloaded“ eine ebenso kraftvolle wie eigenständige Antwort. Für seine neuesten Arbeiten greift der Schweizer Künstler auf Bildmotive bedeutender Renaissancekünstler wie Tizian und Tintoretto zurück. Ihn interessieren dabei insbesondere Bewegung, Licht und Dramatik – Qualitäten, die er aus ihrem historischen Kontext löst und in seine eigene malerische Sprache überführt. 

    Dabei geht es nicht um Neuinterpretationen im Sinne moderner Kopien. Die historischen Vorbilder bilden vielmehr einen Ausgangspunkt. Denzler zerlegt, überlagert und verfremdet sie, bis etwas entsteht, das eindeutig in der Gegenwart verankert ist.

    Zwischen Präzision und Auflösung

    Charakteristisch ist Denzlers Technik der horizontalen Verwischung. Pastose Farbschichten, fliessende Pinselbewegungen und bewusst gesetzte Verzerrungen lassen Figuren und Räume gleichzeitig präsent und flüchtig erscheinen. Konturen lösen sich auf, Körper werden fragmentiert, einzelne Partien treten mit grosser malerischer Intensität hervor. 

    Gerade darin liegt für mich eine der grossen Qualitäten der Ausstellung: Denzlers Arbeiten besitzen einen hohen Wiedererkennungswert, ohne sich zu wiederholen. Trotz unterschiedlicher Formate und Motive zieht sich seine unverwechselbare Handschrift konsequent durch die gesamte Präsentation.

    Interessant ist auch, wie diese Wirkung entsteht. Denzler beginnt häufig mit einer relativ präzisen Darstellung und führt sie anschliessend durch Übermalung, Zerstörung und erneute Bearbeitung immer weiter in die Verfremdung. Die Spuren dieses Prozesses bleiben im fertigen Bild sichtbar. 

    Renaissance ohne Nostalgie

    Die Beschäftigung mit historischen Vorbildern könnte leicht in kunsthistorischer Referenz oder Nostalgie enden. Bei Denzler passiert das Gegenteil.

    Seine intensive Farbigkeit, die gestische Malerei und die teilweise fast wie Bildstörungen wirkenden Verschiebungen schaffen eine bemerkenswerte Distanz zum Original. Vergangenheit und Gegenwart existieren gleichzeitig im Bild – Wiedererkennbarkeit trifft auf Auflösung, Schönheit auf Irritation, klassische Komposition auf eine visuelle Erfahrung, die ebenso von Fotografie und Film wie von unserer heutigen, medial geprägten Wahrnehmung beeinflusst scheint.

    Das passt zu einer zentralen Idee hinter der Werkgruppe: Historische Meisterwerke versteht Denzler nicht als statische Relikte, sondern als Teil eines visuellen Archivs, das immer wieder neu gelesen werden kann. 

    Eine Ausstellung, die unmittelbar funktioniert

    Bei der Vernissage war auffällig, wie unmittelbar die Arbeiten auf das Publikum wirkten. In den Gesprächen, die ich an diesem Abend führte, war die Begeisterung durchgängig gross. Das ist durchaus bemerkenswert bei einer Malerei, die weder gefällig noch einfach dekorativ ist.

    Vielleicht liegt genau darin eine Stärke dieser Ausstellung: Man muss die kunsthistorischen Bezüge nicht kennen, um von den Bildern angesprochen zu werden. Wer Tizian oder Tintoretto wiedererkennt, entdeckt zusätzliche Ebenen. Wer ohne dieses Wissen vor den Arbeiten steht, erlebt zunächst Farbe, Bewegung, Körperlichkeit und eine enorme malerische Präsenz.

    Beides funktioniert.

    Und vielleicht ist das die überzeugendste Form, historische Kunst in die Gegenwart zu holen: nicht indem man sie erklärt, sondern indem man aus ihr Bilder schafft, die wieder ganz selbstverständlich für sich selbst stehen können.

    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich
    Vernissage Andy Denzler in der Galerie Peter Kilchmann Zürich

    ANDY DENZLER
    Renaissance Paintings Reloaded
    29. August – 17. Oktober 2026
    Galerie Peter Kilchmann
    Rämistrasse 33, 8001 Zürich

    Website Galerie Peter Kilchmann

    Die Ausstellung ist Denzlers zweite Einzelausstellung in der Galerie Peter Kilchmann und umfasst neue gross- und mittelformatige Gemälde sowie Arbeiten auf Papier.

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann

    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann

    Spekulative Zukunft und intensiv inszenierte Räume

    Mit der Ausstellung «If You Will It, It Is Not a Dream» zeigt die Galerie Peter Kilchmann in Zürich eine Einzelausstellung der israelischen Künstlerin Yael Bartana. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Utopie und Realität, zwischen kollektiver Erinnerung und imaginierter Zukunft.

    Eine Inszenierung in Schwarz und Licht

    Um Bartanas multimediale Werke wirkungsvoll zu präsentieren, hat die Galerie ihre Räume gezielt umgestaltet. Einige Wände wurden tiefschwarz gestrichen, um die Lichtinstallationen und Videoprojektionen in ihrer ganzen Intensität erlebbar zu machen. Über alle drei Etagen hinweg entfaltet sich eine grosszügig angelegte Ausstellung, die Licht, Ton und Raum zu einem immersiven Erlebnis verbindet – eine perfekte Inszenierung, die Kunst und Architektur in Dialog bringt.

    Zwischen Traum und Wirklichkeit

    Bartanas Werk untersucht Machtstrukturen, nationale Mythen und gesellschaftliche Rituale. Ihre Filme, Fotografien, Skulpturen und Neonarbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Dokumentation und Vision. In dieser Schau treffen prophetische Gesten auf politische Fragmente, Geschichte auf Zukunft.
    Besonders eindrucksvoll sind die Neonarbeiten, die Zitate aus früheren Projekten in leuchtende Botschaften verwandeln. Sie fordern dazu auf, die Welt neu zu denken – als kollektive Übung in Vorstellungskraft.

    Ein kraftvolles Statement

    Mit «If You Will It, It Is Not a Dream» gelingt der Galerie Peter Kilchmann eine Ausstellung von internationalem Format. Sie verbindet intellektuelle Tiefe mit visueller Präsenz und zeigt, wie Kunst zum Nachdenken über Zukunft, Erinnerung und Verantwortung anregen kann.

    Galerie Peter Kilchmann, Rämistrasse 33, Zürich
    Ausstellung: 21. November – 19. Dezember 2025
    peterkilchmann.com

    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
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    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann
    Yael Bartana in der Galerie Peter Kilchmann

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.