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  • Kunststipendien der Stadt Zürich 2026 im Helmhaus

    Kunststipendien der Stadt Zürich 2026 im Helmhaus

    Zeitgenössische Kunst als eindrucksvolles Gesamterlebnis

    Mit den Kunststipendien der Stadt Zürich 2026 präsentiert das Helmhaus erneut eine Ausstellung, die zu den spannendsten Einblicken in das aktuelle Kunstschaffen der Stadt zählt. Die jährlich stattfindende Präsentation vereint die Positionen der Künstlerinnen und Künstler, die im Rahmen des Werkstipendienverfahrens der Stadt Zürich ausgewählt wurden, und macht die Vielfalt der zeitgenössischen Kunst auf eindrucksvolle Weise erlebbar.

    Doch nicht nur die einzelnen Arbeiten hinterlassen Eindruck – es ist vor allem das sorgfältig entwickelte Ausstellungskonzept, das den Besuch zu einem besonderen Erlebnis macht.

    Kunst im Dialog mit dem Raum

    Schon beim Betreten der Ausstellung wird deutlich, dass hier nicht einfach Werke nebeneinander präsentiert werden. Der Rundgang entwickelt eine eigene Dramaturgie. Immer wieder öffnen sich neue Sichtachsen, wechseln Massstäbe und Materialien, entstehen überraschende Gegenüberstellungen. Grossformatige Installationen treffen auf Malerei, Videoarbeiten auf Skulpturen, fotografische Positionen auf experimentelle Medien.

    Gerade diese Vielfalt macht den besonderen Reiz der Ausstellung aus. Hinter nahezu jedem Raum eröffnet sich eine neue Perspektive – und mit ihr eine andere künstlerische Sprache.

    Die Ausstellung wirkt dadurch nie beliebig. Vielmehr entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen den einzelnen Arbeiten und den grosszügigen Räumen des Helmhauses.

    Geballte Kreativität

    Die Bandbreite der gezeigten Positionen ist beeindruckend. Manche Arbeiten nehmen den gesamten Raum ein und beziehen die Besucher unmittelbar ein, andere entfalten ihre Wirkung in stillen, konzentrierten Momenten. Viele Werke überraschen durch unkonventionelle Materialien oder neue Herangehensweisen, andere greifen klassische Medien auf und interpretieren sie auf zeitgenössische Weise.

    Gerade diese Offenheit macht den Rundgang so spannend. Die Ausstellung versteht sich nicht als Sammlung ähnlicher Positionen, sondern als lebendiges Panorama aktueller künstlerischer Ausdrucksformen.

    Eine überzeugende kuratorische Inszenierung

    Dass diese grosse Vielfalt dennoch als stimmiges Ganzes funktioniert, ist auch der Arbeit der Kuratoren Benedikt Bockund Irene Grillo zu verdanken.

    Die einzelnen Positionen erhalten ausreichend Raum, um ihre eigene Wirkung zu entfalten, ohne den Dialog mit den benachbarten Arbeiten zu verlieren. Licht, Blickachsen und Raumabfolgen sind sorgfältig aufeinander abgestimmt und verleihen der Ausstellung einen natürlichen Rhythmus. So entsteht ein Rundgang, der neugierig macht und den Besucher immer wieder zum Innehalten einlädt.

    Gerade diese Inszenierung zeigt, wie entscheidend die kuratorische Gestaltung für das Erleben einer Ausstellung sein kann. Kunst entfaltet ihre Wirkung nicht nur durch einzelne Werke, sondern auch durch das Zusammenspiel von Raum, Licht und Atmosphäre.

    Persönliche Entdeckung

    Besonders angesprochen haben mich die Arbeiten von Angelos Merges. Im Vergleich zu einigen installativen oder multimedialen Positionen wirken sie auf den ersten Blick eher klassisch. Gerade dadurch entwickeln sie innerhalb der Ausstellung eine besondere Präsenz und setzen einen spannenden Kontrast zu den experimentelleren Arbeiten. Für mich gehörten sie zu den Positionen, die den Rundgang nachhaltig bereichert haben.

    Fazit

    Die Kunststipendien der Stadt Zürich 2026 bieten weit mehr als einen Überblick über aktuelle Positionen der Zürcher Kunstszene. Sie zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich zeitgenössische Kunst heute gedacht und umgesetzt wird – und wie sehr eine gelungene kuratorische Inszenierung das Ausstellungserlebnis prägen kann.

    Wer sich auf den Rundgang einlässt, wird nicht nur einzelne Werke entdecken, sondern eine Ausstellung erleben, die von ihrer Vielfalt, ihren räumlichen Bezügen und ihrer Atmosphäre lebt. Sie lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen, genau hinzusehen und eigene Entdeckungen zu machen.

    Website Helmhaus

    Instagram @helmhaus_zuerich

    Kunststipendien der Stadt Zürich 2026 im Helmhaus
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    Kunststipendien der Stadt Zürich 2026 im Helmhaus

    Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

    Die Ausstellung Kunststipendien der Stadt Zürich 2026 vereint Arbeiten der folgenden Künstlerinnen und Künstler (gemäss offizieller Ausstellungsliste):

    Martin Andereggen, Virginia Ariu, Johanna Bruckner, Caterina De Nicola, Bettina Eberhard, Cédric Eisenring, Philipp Farra, June Fischer, Tereza Glazova, Aleyna Günay, Samuel Haitz, Nadia Hauri, Bernhard Hegglin, Martin Heynen, Gilles Jacot, Thomas Julier, David Knuckey, Jiri Makovec, Angelos Merges, Alexeï Aad Monney, Yusuf Orhan, Jonathan Ospina, Cora Piantoni, lean rüegg, Marie Schumann, Laura Sennhauser, Sebastian Stadler, Stirnimann-Stojanovic, Lulu Cora Süss, Flavia Trachsler, U5, Ariane Vonmoos, Arnaud Wohlhauser.

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.