Schlagwort: Ausstellung

  • Zwei Positionen, drei Ebenen – Vernissage bei Galerie Mai 36 in Zürich

    Zwei Positionen, drei Ebenen – Vernissage bei Galerie Mai 36 in Zürich

    Mit der gemeinsamen Vernissage von Kentaro Kawabata – By Heart und Jack Warne – where love appears eröffnete die Galerie Mai 36 am 22. Januar 2026 zwei Ausstellungen, die sich über alle drei Ebenen der Galerie erstrecken. Der Abend war geprägt von einer offenen, kommunikativen Atmosphäre und einem Publikum, das sich sichtbar auf die Kunst und die unterschiedlichen künstlerischen Positionen einliess.

    Die Werke beider Künstler boten reichlich Gesprächsstoff. Zwischen Erd- und Obergeschoss entstand ein lebendiger Austausch – weniger erklärend, mehr wahrnehmend. Die Kunst wurde nicht konsumiert, sondern diskutiert, hinterfragt und erlebt.

    Jack Warne – Malerei als Erfahrungsraum

    Im Erdgeschoss zeigt Jack Warne mit where love appears seine erste Einzelausstellung bei der Galerie Mai 36. Warne versteht Malerei nicht als isoliertes Objekt, sondern als Teil eines grösseren Gefüges aus Bildern, Klängen und digitalen Schnittstellen. Seine Arbeiten verschieben den Fokus weg vom einzelnen Werk hin zu einem Wahrnehmungsfeld, das sich erst im Zusammenspiel entfaltet.

    Ausgangspunkt ist eine zeitgenössische Neuinterpretation der Romantik. Während sich Künstler des 19. Jahrhunderts der Landschaft als Gegenentwurf zur Industrialisierung zuwandten, sucht Warne heute bewusst Orte jenseits permanenter Vernetzung und algorithmischer Optimierung. Sein Rückzug von London an die Küsten und ländlichen Regionen Grossbritanniens ist weniger nostalgisch als suchend: eine Bewegung weg vom permanenten „Online-Sein“ hin zu körperlicher, sinnlicher Erfahrung.

    Diese Perspektive gewinnt zusätzliche Tiefe durch Warnes eigene Biografie. Eine seltene Augenerkrankung verändert sein Sehen zunehmend – und verschiebt damit den Stellenwert des Visuellen. Berührung, Balance, Raumgefühl und Klang werden zu gleichwertigen Orientierungspunkten. Seine Arbeiten verdichten genau diese Erfahrung: Landschaften und Innenräume erscheinen nicht als Abbilder, sondern als gespeicherte körperliche Begegnungen mit Ort, Licht, Wind und Unsicherheit.

    Der Begriff „Love“ im Ausstellungstitel ist dabei nicht romantisch gemeint, sondern bezeichnet das, was sich technischer Übersetzung entzieht: Empathie, Verletzlichkeit, Fürsorge, flüchtige Freude. Warnes Arbeiten entstehen aus einem kontinuierlichen Wechsel zwischen digitalen Dateien, Sound, Augmented Reality und klassischer Malerei. Die Bilder bleiben bewusst offen, fragmentarisch, manchmal irritierend – sie bieten keine schnellen Antworten, sondern schaffen Bedingungen für ein intensives, persönliches Sehen.

    Kentaro Kawabata – Skulpturales Wachstum aus dem Inneren

    Im Obergeschoss begegnet man den Arbeiten von Kentaro Kawabata, der mit By Heart eine beeindruckende Gruppe skulpturaler Keramiken zeigt. Kawabata arbeitet mit Porzellan, Glaspartikeln, Glasuren und Edelmetallen und entwickelt daraus Formen, die an organische Wachstumsprozesse erinnern.

    Zentrales Konzept ist die sogenannte Cristation – ein biologischer Begriff für Wachstumsanomalien, bei denen sich mehrere Wachstumspunkte gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Übertragen auf Kawabatas Arbeiten bedeutet das: Ornament ist nicht Dekoration, sondern Ursprung der Form. Die Skulpturen entstehen nicht mitVerzierungen – sie sind Ornament.

    Die Werke wirken zugleich fragil und kraftvoll. Dünn gewalztes Porzellan, Faltungen, Einschlüsse und gezielte Brüche erzeugen Oberflächen, die an Haut, Membranen oder fossile Strukturen erinnern. Trotz ihrer teils irritierenden Erscheinung sind die Arbeiten technisch hochpräzise und überraschend leicht. Serien wie Cristate, Mask oder Calyxverbinden sinnliche, beinahe erotische Formen mit existenziellen Themen wie Wachstum, Zerfall, Leben und Vergänglichkeit.

    Ein Dialog, der in Bewegung bleibt

    Der Rundgang über die verschiedenen Ebenen der Galerie macht den Dialog zwischen den beiden Positionen besonders erfahrbar. Während Warnes Arbeiten Wahrnehmung als offenen Prozess verhandeln, fordern Kawabatas Skulpturen Erwartungen an Material, Körperlichkeit und Form heraus.

    Die Vernissage zeigte eindrucksvoll, wie Kunst Begegnungen ermöglicht – nicht durch Erklärungen, sondern durch Präsenz, Materialität und Atmosphäre. Gespräche entstanden spontan, intensiv und auf Augenhöhe.

    Beide Ausstellungen sind noch bis 28. März 2026 in der Galerie Mai 36 in Zürich zu sehen. Ein Besuch lohnt sich – für alle, die einzigartige zeitgenössische Kunst entdecken möchten.

    Website Galerie Mai 36

    Vernissage Kentaro Kawabata – By Heart und Jack Warne – where love appears in Galerie Mai 36 am 22. Januar 2026
    Galerie Mai 36: Kentaro Kawabata und Jack Warne
    Vernissage Kentaro Kawabata – By Heart und Jack Warne – where love appears in Galerie Mai 36 am 22. Januar 2026
    Galerie Mai 36: Jack Warne
    Vernissage Kentaro Kawabata – By Heart und Jack Warne – where love appears in Galerie Mai 36 am 22. Januar 2026
    Galerie Mai 36: Jack Warne
    VernissageGalerie Mai 36 am 22. Januar 2026
    Galerie Mai 36
    Vernissage Galerie Mai 36 am 22. Januar 2026
    Galerie Mai 36
    Vernissage Kentaro Kawabata – By Heart und Jack Warne – where love appears in Galerie Mai 36 am 22. Januar 2026
    Galerie Mai 36: Kentaro Kawabata
    Vernissage Kentaro Kawabata – By Heart und Jack Warne – where love appears in Galerie Mai 36 am 22. Januar 2026
    Galerie Mai 36: Kentaro Kawabata
    Vernissage Kentaro Kawabata – By Heart und Jack Warne – where love appears in Galerie Mai 36 am 22. Januar 2026
    Galerie Mai 36: Kentaro Kawabata
    Vernissage Galerie Mai 36 am 22. Januar 2026
    Galerie Mai 36

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • Painting Painting – René Wirths und die spürbare Freude an der Malerei

    Painting Painting – René Wirths und die spürbare Freude an der Malerei

    Die Vernissage zur Ausstellung „Painting Painting“ von René Wirths am 15. Januar 2026 in der Galerie Haas Zürich war geprägt von einer besonderen, offenen Atmosphäre. Der Künstler war persönlich anwesend – aufmerksam, zugewandt und sichtbar mit Freude im Austausch mit den Gästen. Genau diese Begeisterung für Kunst, die René Wirths als Mensch ausstrahlt, findet sich auch in seinen Arbeiten wieder.

    Unter den Besucher:innen waren zahlreiche kunstaffine Gäste und Sammler, die sich intensiv mit den Werken auseinandersetzten. Die Gespräche waren konzentriert, lebendig und von echtem Interesse getragen – weniger Small Talk, mehr inhaltlicher Austausch. Die Arbeiten von René Wirths boten dafür reichlich Anlass: Sie wurden aufmerksam betrachtet, diskutiert und mit grosser Wertschätzung aufgenommen.

    René Wirths’ malerischer Weg ist das Ergebnis einer konsequenten, über zwei Jahrzehnte gewachsenen Entwicklung. Ausgehend von präzisen, randlosen Darstellungen realer Objekte auf weissem Grund hat sich seine Arbeit zunehmend geöffnet. Die anfängliche Genauigkeit der Beobachtung wich Schritt für Schritt einer freieren, gestischen Bildsprache, ohne dabei an Klarheit oder Sensibilität zu verlieren.

    Ein entscheidender Moment dieser Entwicklung zeigte sich in der Serie Liquids, in der sich die Malerei von strengen formalen Vorgaben löste. Linien und Flächen emanzipierten sich vom Objekt, der Raum begann, sich zu öffnen. In der aktuellen Werkphase Painting Painting tritt Wirths nun in einen spielerischen, reflektierten Dialog mit der Kunstgeschichte – ruhig, selbstbewusst und ohne demonstrative Zitate.

    Trotz dieser Öffnung bleibt sein Blick feinfühlig und präzise. Die Bilder laden dazu ein, sich Zeit zu nehmen, Bekanntes neu zu entdecken und Malerei als lebendigen Prozess zu erleben. Genau diese Haltung war an diesem Abend deutlich spürbar: in der Präsenz des Künstlers, in der Intensität der Gespräche und in der Resonanz, die seine Werke beim Publikum auslösten.

    Die Vernissage zeigte eindrucksvoll, wie sehr René Wirths’ Malerei berührt – getragen von Leidenschaft, Offenheit und einer tiefen Verbundenheit mit dem Medium selbst.

    Die Vernissage fand in der Galerie Haas Zürich an der Rämistrasse 35 statt – einem Ort, der mit seiner ruhigen, konzentrierten Atmosphäre den Arbeiten von René Wirths viel Raum gibt. Gerade im Zusammenspiel von Architektur, Licht und Hängung entfaltet die Ausstellung ihre Wirkung.

    Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich: Die Werke laden dazu ein, sich Zeit zu nehmen, genauer hinzusehen und die Freude an der Malerei unmittelbar zu erleben.

    Painting Painting – René Wirths und die spürbare Freude an der Malerei
    Painting Painting – René Wirths und die spürbare Freude an der Malerei
    Painting Painting – René Wirths und die spürbare Freude an der Malerei
    Painting Painting – René Wirths und die spürbare Freude an der Malerei
    Painting Painting – René Wirths und die spürbare Freude an der Malerei
    Painting Painting – René Wirths und die spürbare Freude an der Malerei
    Painting Painting – René Wirths und die spürbare Freude an der Malerei

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • Streetlight Meditations – Patrick Lo Giudice

    Streetlight Meditations – Patrick Lo Giudice

    Mit der Vernissage von „Streetlight Meditations“ eröffnete Patrick Lo Giudice am 14. Januar 2026 in der PYTHONGALLERY in Zürich eine Ausstellung, die das Publikum unmittelbar in ihren Bann zog. Der Raum an der Kirchgasse 30 war gut gefüllt, die Atmosphäre konzentriert, neugierig, beinahe kontemplativ – ganz so, wie es die Werke des Künstlers verlangen.

    Patrick Lo Giudice war persönlich anwesend und sprach gemeinsam mit Galeristin Nicole Python vor einem aufmerksam lauschenden Publikum über die Arbeiten, ihre Entstehung und die Geschichten hinter den Bildern. Dabei wurde schnell deutlich: Diese Serie ist mehr als eine Folge von Nachtaufnahmen – sie ist eine stille, poetische Erkundung von Orten, die man sonst übersieht.

    Nächtliche Landschaften zwischen Realität und Traum

    „Streetlight Meditations“ führt in das nächtliche Amerika: leere Strassen, Motels, Tankstellen und urbane Zwischenräume. Orte des Übergangs, des Wartens, des Alleinseins. Im künstlichen Licht der Strassenlaternen verlieren sie ihre alltägliche Funktion und verwandeln sich in Bühnen für Stimmungen, Erinnerungen und Projektionen.

    Die Fotografien erinnern in ihrer melancholischen Ruhe an die Bildwelten von Edward Hopper – doch Lo Giudice entwickelt daraus eine ganz eigene visuelle Sprache. Seine Motive sind nicht dokumentarisch, sondern meditativ: Bilder, die schweigen und doch erzählen.

    Wachs als poetische Schicht der Erinnerung

    Charakteristisch für Lo Giudices Arbeiten ist seine eigens entwickelte Enkaustik-Technik. In mehreren Wachsschichten werden die Pigmente eingebrannt, bis die Bildoberflächen eine schwebende, fast immaterielle Qualität erhalten. Licht und Schatten beginnen zu fliessen, Konturen lösen sich auf, und die Szenen wirken wie Erinnerungen, die man nur für einen Moment festhalten kann.

    Diese Transparenz verleiht den Bildern eine besondere Tiefe: Die Motive erscheinen zugleich nah und fern, gegenwärtig und vergangen – als würden sie aus einer anderen Zeit zu uns sprechen.

    Ein Künstler zwischen Kulturen, Themen und Welten

    Patrick Lo Giudice, 1959 geboren und international ausgestellt, arbeitet seit rund drei Jahrzehnten mit seiner unverwechselbaren Enkaustik. Seine Werke wurden in der Schweiz, in Europa und den USA gezeigt und sind in bedeutenden Sammlungen vertreten. In „Streetlight Meditations“ richtet sich sein Blick auf die stille Poesie des urbanen Raums – auf jene Orte, die zwischen Bewegung und Stillstand liegen.

    Die Vernissage in der PYTHONGALLERY machte deutlich, wie stark diese Arbeiten wirken: In den Gesprächen zwischen Nicole Python, dem Künstler und den Besucher:innen wurde spürbar, dass diese Bilder nicht nur betrachtet, sondern innerlich erlebt werden.


    Ausstellung

    Patrick Lo Giudice – Streetlight Meditations
    14. Januar – 20. Februar 2026

    PYTHONGALLERY
    Kirchgasse 30
    8001 Zürich · Schweiz

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • Städte, Lichter und stille Spiegel – Ausstellung in der Galerie Pascal Robert Zürich

    Städte, Lichter und stille Spiegel – Ausstellung in der Galerie Pascal Robert Zürich

    In der Galerie Pascal Robert im Zürcher Galerienviertel treffen derzeit zwei künstlerische Welten aufeinander – und verschmelzen in einer eindrucksvollen Ausstellung zu einem Dialog über Licht, Wahrnehmung und Zeit.

    Seit der Vernissage am 17. Oktober ist die Ausstellung „Villes et lumières du monde“ von Tahar Ben Jelloun zu sehen – dem international gefeierten Schriftsteller, Denker und Maler aus Fès. Seine Gemälde sind farbintensive Reflexionen über das urbane Leben: pulsierende Metropolen, schwebend zwischen Licht und Schatten, Erinnerung und Gegenwart. Mit leuchtenden, oft fast glühenden Farbschichten erkundet Ben Jelloun die Magie der Städte und das Licht als universelles Symbol von Hoffnung und Verbundenheit. Seine Bilder strahlen jene poetische Tiefe aus, die auch seine literarischen Werke prägt – eine Suche nach Humanität im Lärm der Welt.

    Ihm zur Seite steht der Schweizerisch-italienische Fotograf Claudio Koporossy, dessen Arbeiten das genaue Gegenteil zu inszenierter Lautstärke sind. Seine analogen Fotografien bannen die leisen Bewegungen der Natur, Spiegelungen auf Wasserflächen, Strukturen und Texturen, die man sonst kaum wahrnimmt. In ihrer meditativen Klarheit entfalten sie eine stille Intensität – wie visuelle Kompositionen, getragen von Zeit, Licht und Achtsamkeit.

    Gemeinsam eröffnen Ben Jelloun und Koporossy einen Spannungsraum zwischen urbaner Energie und kontemplativer Stille. Ihre Werke zeigen, wie unterschiedlich Licht wirken kann – als Träger von Emotion, Erinnerung und Präsenz.

    Die Ausstellung ist aktuell in der Galerie Pascal Robert Zürich zu sehen – ein stiller, aber eindringlicher Ort der Begegnung zweier künstlerischer Temperamente, vereint durch ein Thema, das nie an Strahlkraft verliert.

    pascalrobert.net

    Tahar Ben Jelloun

    Claudio Koporossy

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • Ausstellung in der Python Gallery: Die Welt von Alex Demarmels

    Ausstellung in der Python Gallery: Die Welt von Alex Demarmels

    Wer die Ausstellung von Alex Demarmels in der Python Gallery Zürich besucht, betritt ein intensives Farbuniversum. Seine Malerei bewegt sich zwischen Abstraktion und Andeutung, zwischen Energie und Stille. Formen tauchen auf, lösen sich wieder, während sich das Auge in Schichten von Farbe verliert – leuchtend, vibrierend, fast fluoreszierend.

    Diese Bilder scheinen von innen heraus zu glühen. Sie ziehen den Blick in Tiefe und Bewegung, ohne ein festes Zentrum, aber mit magnetischer Präsenz. Die intensiven Farbtöne lassen ganze Räume in Resonanz treten, verwandeln Wände in Projektionsflächen für Emotion und Wahrnehmung.

    Bereits die Vernissage war gut besucht und zog ein kunstinteressiertes Publikum an, das sich sichtlich beeindruckt zeigte von der leuchtenden Kraft und der stillen Intensität der Werke. Zwischen Gesprächen und staunenden Blicken entstand eine Atmosphäre gespannter Aufmerksamkeit – jene Art von Energie, die gute Kunst im Raum entfacht.

    Demarmels komponiert nicht, er baut Spannungen. Seine Malerei sucht den Moment, in dem Farbe zum Gefühl wird – unmittelbar, roh, poetisch. Wer sich darauf einlässt, entdeckt in jedem Werk eine Art visuelle Musik: rhythmisch, frei und voller Nachhall.

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.