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  • Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld

    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld

    Ein ehemaliges Büro im Zürcher Seefeld, ein Fotograf mit jahrzehntelanger New-York-Geschichte und Arbeiten, die Fotografie, Malerei, Glamour und Irritation miteinander verbinden. Die Artist Residency von Rafael Fuchs zeigt, warum sich der zweite Blick lohnt.

    Der zweite Blick lohnt sich

    Manchmal beginnt eine interessante Kunsterfahrung dort, wo man sie nicht unbedingt erwartet. An der Seefeldstrasse 147 in Zürich ist für einige Wochen eine Pop-up-Galerie entstanden. Kein White Cube, keine spektakuläre Architektur, sondern ehemalige Büroräume eines Copyshops. Auf den ersten Blick wirkt die Präsentation entsprechend zurückhaltend.

    Doch dann beginnt man zu schauen.

    Und ziemlich schnell wird deutlich, dass hier ein Künstler zu entdecken ist, dessen Biografie und Werk weit über diesen temporären Zürcher Ausstellungsort hinausreichen: Rafael Fuchs, Fotograf und Künstler aus New York.

    Von Tel Aviv über Manhattan nach Brooklyn

    Rafael Fuchs wurde in Tel Aviv geboren, studierte Fotografie an der Bezalel Academy in Jerusalem und machte später New York zu seinem Lebensmittelpunkt. Dort arbeitete er über viele Jahre erfolgreich als Fotograf für Fashion-, Lifestyle- und Editorial-Magazine und porträtierte zahlreiche Persönlichkeiten.

    Diese Erfahrung ist seinen freien Arbeiten anzusehen. Fuchs kennt die Mechanismen inszenierter Bilder. Er weiss, wie Glamour entsteht, wie Menschen vor der Kamera zu Figuren werden und wie Fotografie unsere Wahrnehmung von Schönheit, Status und Persönlichkeit beeinflusst.

    Doch als Künstler belässt er es nicht bei der perfekten Aufnahme.

    Wenn Bilder ihre Eindeutigkeit verlieren

    Besonders interessant wird das Werk von Rafael Fuchs dort, wo unterschiedliche Bildwelten aufeinandertreffen. Fotografie verbindet sich mit malerischen Eingriffen, Motive werden überlagert oder in neue Zusammenhänge gestellt.

    Was zunächst vertraut erscheint, beginnt zu irritieren.

    Besonders eindrücklich zeigte sich das in Zürich in einer Serie mit Motiven aus St. Moritz. Man sieht jene Welt, die untrennbar mit dem Ort verbunden scheint: luxuriöse Hotels, gesellschaftliche Ereignisse, elegante Besucher eines Poloturniers. Bilder einer Welt, die sich ihrer eigenen Inszenierung durchaus bewusst ist.

    Doch Fuchs konfrontiert diese Fotografien mit erotischen Aufnahmen nackter oder leicht bekleideter Frauen in offensiven Posen.

    Luxus trifft auf Körperlichkeit, gesellschaftliche Inszenierung auf Intimität, Hochglanz auf Provokation. Gerade aus dieser Reibung entsteht eine Spannung, die den Bildern ihre vermeintliche Eindeutigkeit nimmt. Man kann sie schön finden, irritierend, provokant oder widersprüchlich – gleichgültig lassen sie einen kaum.

    Vielleicht erklärt das auch die vielen Gespräche an diesem Abend. Die Ausstellung war gut besucht, doch wichtiger als die Zahl der Gäste war die spürbare Neugier: Vor den Arbeiten wurde stehen geblieben, diskutiert und immer wieder genauer hingesehen.

    Fotografie trifft Malerei

    Auch formal verweigert sich Fuchs einer klaren Grenze zwischen den Disziplinen. Fotografie ist bei ihm nicht zwangsläufig das fertige Bild, sondern häufig dessen Ausgangspunkt.

    Malerische Elemente, Überzeichnungen, Farbflächen und weitere Eingriffe verändern das fotografische Material. Realität und Interpretation liegen plötzlich übereinander.

    Gerade darin liegt ein besonderer Reiz seiner Arbeiten. Wer Fuchs ausschliesslich als Fotografen betrachtet, greift zu kurz. Seine Bilder bewegen sich zwischen Fotografie, Malerei und Collage und nutzen die unterschiedlichen Medien, um neue Ebenen zu öffnen.

    Und dann geht es eine Treppe hinunter

    Der vielleicht spannendste Teil des Abends befand sich allerdings nicht in den eigentlichen Ausstellungsräumen.

    Im Keller hat Rafael Fuchs während seiner Zürcher Artist Residency ein temporäres Atelier eingerichtet. Und plötzlich verändert sich die Perspektive vollkommen.

    Hier begegnet man nicht mehr nur fertigen Arbeiten an der Wand, sondern ihrem Entstehungsprozess. Materialien, Farben, Fotografien, Arbeitsflächen und Spuren des künstlerischen Prozesses schaffen eine Atmosphäre, die sich kaum inszenieren lässt.

    Es ist ein Atelier auf Zeit – und gerade deshalb wirkt es erstaunlich authentisch.

    Wer hier hinuntergeht, bekommt etwas zu sehen, das Ausstellungen normalerweise verbergen: den Raum zwischen Idee und fertigem Werk.

    Vielleicht ist genau das die besondere Qualität dieser Artist Residency. Rafael Fuchs wird in Zürich nicht nur ausgestellt. Für einige Wochen arbeitet er hier, spricht über seine Kunst und ermöglicht Begegnungen, die über die klassische Betrachtung von Bildern hinausgehen.

    Drei Wochen, drei Perspektiven

    Das Programm der Seefeld Gallery ist in drei Themenwochen gegliedert. Die erste widmet sich Rafael Fuchs und seinem Weg als Fotograf und Künstler von Tel Aviv über Manhattan bis nach Brooklyn.

    In der zweiten Woche steht die Hauri Collection im Mittelpunkt – eine Sammlung, die zwischen Montreal, New York, St. Petersburg und Zürich entstanden ist. Gemeinsam mit Dr. Luca Gurtner werden Einblicke in ihre Entstehung gegeben.

    Die dritte Woche richtet den Blick schliesslich auf New York: SoHo, Chelsea, Lower East Side, Brooklyn und Tribeca – erzählt aus der Perspektive eines Künstlers, für den die Stadt über Jahrzehnte Lebens- und Arbeitsraum geworden ist.

    Die einzelnen Veranstaltungen verbinden Ausstellung, Gespräch und Apéro und schaffen damit bewusst einen persönlichen Rahmen.

    Eine seltene Gelegenheit in Zürich

    Vielleicht braucht diese Ausstellung gerade keinen perfekten White Cube.

    Denn nach einiger Zeit tritt der Raum ohnehin in den Hintergrund. Was bleibt, sind die Bilder, die Gespräche und die ungewöhnliche Möglichkeit, einem international erfahrenen Künstler nicht nur über seine fertigen Werke, sondern auch über seinen Arbeitsprozess zu begegnen.

    Rafael Fuchs bringt ein Stück New Yorker Fotografie- und Kunstgeschichte ins Zürcher Seefeld – für wenige Wochen und in einem Rahmen, der näher am Künstler ist, als es viele klassische Ausstellungen ermöglichen.

    Und manchmal zeigt sich Qualität eben erst auf den zweiten Blick.

    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
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    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
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    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
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    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld

    Rafael Fuchs – Artist Residency

    Seefeld Gallery
    Seefeldstrasse 147
    8008 Zürich

    Die Residency umfasst drei Themenwochen mit Veranstaltungen jeweils mittwochs und donnerstags ab 18 Uhr sowie sonntags ab 13 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist limitiert; eine Anmeldung ist erforderlich.

    Weitere Informationen und Termine: Seefeld Gallery

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • Valentin Rilliet: Look at You – Galerie Peter Kilchmann Zürich

    Valentin Rilliet: Look at You – Galerie Peter Kilchmann Zürich

    Zwischen magischem Realismus, Erinnerung und Spiritualität: Valentin Rilliets Ausstellung Look at You entfaltet in den aussergewöhnlichen Räumen der Galerie Peter Kilchmann in Zürich-West eine faszinierende eigene Welt.

    Wenn Bilder ihre eigenen Welten erschaffen

    Manche Ausstellungen beginnen nicht erst mit dem ersten Bild. Sie beginnen mit dem Raum.

    Wer die Galerie Peter Kilchmann an der Zahnradstrasse 21 in Zürich-West betritt, erlebt Dimensionen, die man eher mit einem Museum als mit einer Galerie verbindet. Grosszügigkeit, Höhe und Weite schaffen eine beinahe institutionelle Atmosphäre – und gleichzeitig jene Ruhe und Distanz, die Kunst braucht, um ihre Wirkung entfalten zu können.

    Für die Ausstellung Look at You von Valentin Rilliet erweisen sich diese Räume als aussergewöhnlich passender Rahmen. Denn auch Rilliets Malerei verlangt nach Raum: physisch ebenso wie gedanklich.

    Zwischen Wirklichkeit und Vorstellung

    Valentin Rilliet erzählt Geschichten – aber er erzählt sie nicht zu Ende.

    Geisterhafte Gestalten, Puppen, fragmentierte Körper und rätselhafte Figuren bevölkern seine Bilder. Vertrautes trifft auf Unwirkliches, Realität auf Imagination. Mit Look at You setzt sich der 1996 in Genf geborene und heute in Zürich lebende Künstler mit Leben und Tod, Spiritualität und Transzendenz auseinander.

    Dabei bewegt er sich zunehmend in einem magischen Realismus, in dem die Grenzen zwischen alltäglicher und übernatürlicher Welt durchlässig werden.

    Das Faszinierende daran ist die Offenheit seiner Bilder. Rilliet erklärt nicht. Er lässt Gesichter hinter Händen oder Haaren verschwinden, unterbricht vermeintliche Erzählungen und schafft Leerstellen. Man sieht genug, um einer Geschichte folgen zu wollen – aber nie genug, um sich ihrer sicher sein zu können.

    Vielleicht liegt gerade darin die besondere Spannung dieser Arbeiten.

    Bilder mit Erinnerung

    Rilliets Bildwelten entstehen nicht im kunsthistorischen Vakuum. Ihre Referenzen reichen weit zurück und gleichzeitig quer durch unterschiedliche Kulturen: von chinesischen Comics und Pamphleten des 20. Jahrhunderts über Theater und Folklore bis zur europäischen Kunstgeschichte.

    Besonders deutlich wird dies in Painting of a Dream. Die Landschaft ist von chinesischen Lian-Huan-Hua-Comics inspiriert, während die zentrale Figur auf Ferdinand Hodlers The Dream of the Shepherd von 1896 zurückgeht.

    Rilliet übernimmt diese Quellen jedoch nicht einfach. Er löst sie aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen und fügt sie zu einer neuen visuellen Wirklichkeit zusammen. Erinnerung, Kunstgeschichte, persönliche Erfahrung und Fantasie überlagern sich.

    Das Ergebnis sind Bilder, die seltsam vertraut erscheinen und sich gleichzeitig einer eindeutigen Einordnung entziehen.

    Eine Prozession ins Ungewisse

    Besonders eindrucksvoll zeigt sich diese erzählerische Offenheit in Low tide (Procession), dem mit 200 × 259 Zentimetern monumentalsten Werk der Ausstellung.

    Transzendente Wesen ziehen durch eine Landschaft, Spuren markieren ihren Weg. Doch die vermeintlich bedeutungsvolle Prozession wird ausgerechnet durch etwas höchst Irdisches gestört: Krabben im Vordergrund ziehen die Aufmerksamkeit der Figuren auf sich.

    Das Erhabene und das Banale begegnen sich. Vielleicht sogar das Spirituelle und das Komische.

    Genau solche Verschiebungen machen Rilliets Arbeiten interessant. Seine Bilder besitzen zwar eine starke narrative Qualität, verweigern aber die eindeutige Geschichte. Statt Antworten entstehen Möglichkeiten.

    Kunst braucht Raum

    Und dann sind da noch die Räume selbst.

    Peter Kilchmann hat an der Zahnradstrasse einen Ort geschaffen, der für eine kommerzielle Galerie aussergewöhnlich ist. Die Dimensionen, die grossen Wandflächen und die industrielle Architektur erinnern eher an Ausstellungshallen eines Museums.

    Das ist weit mehr als eine Frage der Repräsentation. Es zeigt einen hohen Anspruch an die Präsentation von Kunst.

    Gerade bei Look at You wird deutlich, was gute Ausstellungsarchitektur leisten kann. Die Werke bekommen Abstand zueinander, können einzeln wirken und treten dennoch miteinander in Beziehung. Grossformatige Arbeiten müssen sich nicht gegen ihre Umgebung behaupten, kleinere Arbeiten gehen darin trotzdem nicht verloren.

    Der Raum drängt sich nicht vor die Kunst. Er gibt ihr Präsenz.

    Vielleicht ist das die eigentliche Qualität dieser Galerie: Kunst nicht einfach auszustellen, sondern Bedingungen zu schaffen, unter denen sie ihre Wirkung vollständig entfalten kann.

    Look at You – und zurück

    Der Titel der Ausstellung lässt sich dabei fast als Aufforderung verstehen: Look at You.

    Denn so rätselhaft Rilliets Figuren erscheinen, so sehr werfen seine Bilder den Blick zurück auf den Betrachter. Was sehen wir in einer Szene, deren Geschichte wir nicht kennen? Welche Zusammenhänge stellen wir selbst her? Wo endet das, was der Künstler vorgibt – und wo beginnt unsere eigene Vorstellung?

    Valentin Rilliet lässt diese Fragen offen.

    Und genau deshalb bleiben seine Bilder im Kopf

    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
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    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
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    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
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    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet - Look at You
    Vernissage Ausstellung Peter Kilchmann Valentin Rilliet – Look at You

    Valentin Rilliet – Look at You
    5. September bis 17. Oktober 2026
    Galerie Peter Kilchmann
    Zahnradstrasse 21
    8005 Zürich

    Website Galerie Peter Kilchmann

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • YELLOW – wenn eine Farbe den Raum übernimmt

    YELLOW – wenn eine Farbe den Raum übernimmt

    Lea Bischofberger Gallery versammelt in der Gruppenausstellung YELLOW sieben künstlerische Positionen rund um eine einzige Farbe. Ein überraschend vielschichtiges Konzept – und eine Inszenierung, die zeigt, wie sehr auch der Raum unsere Wahrnehmung von Kunst verändert.

    Ein Montagabend in Gelb

    Montagabend ist nicht unbedingt der klassische Termin für eine Vernissage. Vielleicht war gerade das ein guter Grund, die neue Ausstellung der Lea Bischofberger Gallery an diesem Abend zu eröffnen. Denn YELLOW war ausgesprochen gut besucht – von einem interessierten und interessanten Publikum, das sich sichtbar Zeit für die Werke und für Gespräche nahm.

    Im Mittelpunkt des Abends stand eine Farbe, die wir alle zu kennen glauben: Gelb.

    Die Gruppenausstellung vereint Arbeiten von Geraldina Bassani Antivari, Kate Daudy, Tilly Joos, Emma Larsson, Sarah Richani, Amanda Sandberg und Anna Skladmann. Malerei, Fotografie und Mixed Media treffen dabei aufeinander – verbunden nicht durch ein gemeinsames Thema oder eine Erzählung, sondern durch eine Farbe.

    Und genau darin liegt der Reiz.

    Eine Farbe, sieben Perspektiven

    Gelb kann leuchten, wärmen und Energie ausstrahlen. Es kann an Sonne, Spätsommer oder Licht erinnern. Gleichzeitig kann dieselbe Farbe irritieren, warnen oder beinahe künstlich wirken. Kaum eine Farbe scheint sich so selbstverständlich zwischen positiven und ambivalenten Assoziationen zu bewegen.

    YELLOW versucht nicht, diese Gegensätze aufzulösen. Im Gegenteil: Die Ausstellung lässt sie nebeneinander bestehen.

    In manchen Arbeiten tritt Gelb selbstbewusst in den Vordergrund, in anderen ist es eher eine atmosphärische Präsenz. Mal bestimmt es die Komposition, mal scheint es nur aufzuleuchten. Dadurch wird beim Rundgang schnell deutlich, wie erstaunlich unterschiedlich eine einzige Farbe wahrgenommen und künstlerisch interpretiert werden kann.

    Das verbindende Element schafft keine Gleichförmigkeit. Es macht vielmehr die Unterschiede sichtbar.

    Rosa statt White Cube

    Bemerkenswert ist aber nicht nur die Auswahl der Werke. Lea Bischofberger zeigt einmal mehr, dass eine Ausstellung nicht an der Kante des Bilderrahmens endet.

    Während sich viele Galerien nach wie vor auf das vermeintlich neutrale Weiss des klassischen White Cube verlassen, geht sie einen anderen Weg. Für YELLOW wurden die Wände der Galerie in einem zurückhaltenden Rosaton gestrichen.

    Gelb vor Rosa – das klingt zunächst fast gewagt.

    Im Raum funktioniert es erstaunlich selbstverständlich.

    Der warme Hintergrund nimmt den Werken nichts von ihrer Eigenständigkeit, sondern verleiht ihnen eine ungewöhnliche Präsenz. Farben reagieren aufeinander, Kontraste verändern sich, einzelne Arbeiten scheinen sich stärker vom Raum zu lösen, andere treten mit ihm regelrecht in einen Dialog.

    Die Wand wird damit nicht zur Kulisse, sondern zum Bestandteil der Inszenierung.

    Präsentation aus Überzeugung

    Gerade dieser Umgang mit dem Raum macht den Besuch interessant. Denn Kunst wird nie vollkommen neutral betrachtet. Licht, Architektur, Abstand – und eben auch die Farbe einer Wand – beeinflussen, wie wir ein Werk wahrnehmen.

    Bei YELLOW wird daraus kein aufdringliches Ausstellungskonzept. Die Inszenierung bleibt hinter den Arbeiten zurück und verändert dennoch subtil ihre Wirkung.

    Vielleicht ist das eine der Qualitäten dieser Ausstellung: Sie nimmt eine denkbar einfache Idee – eine Farbe – und zeigt, wie viele Möglichkeiten darin stecken.

    Sieben künstlerische Positionen. Unterschiedliche Medien und Handschriften. Gelb als einziger gemeinsamer Nenner.

    Und am Ende verlässt man die Galerie mit dem Eindruck, diese vermeintlich so vertraute Farbe ein wenig anders gesehen zu haben.

    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
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    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
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    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
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    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
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    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
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    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich
    Vernissage YELLOW Lea Bischofberger Gallery Zürich

    LEA BISCHOFBERGER GALLERY

    Rämistrasse 23
    8001 Zürich
    Schweiz

    +41 79 824 55 55

    Website

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • photo basel 2026: Fotografie als Hauptdarstellerin der Basler Kunstwoche

    photo basel 2026: Fotografie als Hauptdarstellerin der Basler Kunstwoche

    Die einzige Fotokunstmesse der Schweiz begeistert mit internationaler Qualität, kreativen Positionen und einer aussergewöhnlichen Atmosphäre im Volkshaus Basel.

    Während der Art Basel Week verwandelt sich Basel jedes Jahr in einen internationalen Treffpunkt für Kunstschaffende, Galerien, Sammler und Kulturinteressierte. Einen besonderen Schwerpunkt setzt dabei die photo basel – die einzige Kunstmesse der Schweiz, die sich ausschliesslich der Fotografie widmet.

    Bereits zur Vernissage der diesjährigen Ausgabe zeigte sich eindrucksvoll, welche Bedeutung die Messe inzwischen erlangt hat. Vor dem Volkshaus Basel bildeten sich lange Schlangen, zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch, und die Ausstellungsräume waren bis auf den letzten Winkel belebt. Die Atmosphäre war geprägt von Neugier, Begeisterung und der gemeinsamen Leidenschaft für Fotografie.

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 hat sich die photo basel als eigenständiger Höhepunkt der Basler Kunstwoche etabliert. Während die Art Basel das gesamte Spektrum zeitgenössischer Kunst präsentiert, richtet die photo basel den Fokus konsequent auf das fotografische Medium und dessen vielfältige Ausdrucksformen. Internationale Galerien zeigen hier ausgewählte Positionen etablierter Künstler ebenso wie spannende Neuentdeckungen.

    Besonders beeindruckend war die durchgängig hohe Qualität der präsentierten Arbeiten. Die Messe vereint klassische fotografische Ansätze, experimentelle Bildwelten und konzeptionelle Positionen auf bemerkenswert hohem Niveau. Die ausgestellten Werke zeigten eindrucksvoll, wie kreativ, vielschichtig und relevant zeitgenössische Fotografie heute sein kann.

    Zum besonderen Charakter der Messe trägt auch ihr Austragungsort bei. Das Volkshaus Basel, nur wenige Gehminuten vom Messegelände entfernt, gehört zu den architektonisch und kulturell interessantesten Veranstaltungsorten der Stadt. Die von Herzog & de Meuron behutsam modernisierten Räume schaffen eine Atmosphäre, die zugleich urban, offen und persönlich wirkt. Im Gegensatz zu den grossen Messehallen entsteht hier eine Nähe zu den Arbeiten, die den Besuch besonders angenehm macht.

    Gerade diese Kombination aus hoher kuratorischer Qualität, internationaler Ausrichtung und überschaubarem Rahmen macht den Reiz der photo basel aus. Die Messe bietet Raum für Entdeckungen, Gespräche und vertiefte Auseinandersetzungen mit dem Medium Fotografie – und bestätigt damit eindrucksvoll ihre Rolle als wichtigste Plattform für Fotokunst in der Schweiz.

    Die Vernissage 2026 hat gezeigt, dass die Faszination für Fotografie ungebrochen ist. Wer die Basler Kunstwoche besucht, sollte sich einen Abstecher ins Volkshaus Basel daher keinesfalls entgehen lassen.

    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
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    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien. 

  • Zurich Art Weekend 2026: Wenn die Stadt zur Kunstlandschaft wird

    Zurich Art Weekend 2026: Wenn die Stadt zur Kunstlandschaft wird

    Das Zurich Art Weekend 2026 hat erneut eindrucksvoll gezeigt, weshalb sich die Veranstaltung in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Kunstereignisse der Schweiz entwickelt hat. Während sich die internationale Kunstwelt traditionell auf Basel vorbereitet, bietet Zürich bereits einige Tage zuvor die Gelegenheit, die Vielfalt und Qualität der hiesigen Kunstszene in konzentrierter Form zu erleben.

    Über mehrere Tage hinweg öffneten Museen, Kunsthallen, Galerien und Off-Spaces ihre Türen für ein vielseitiges Programm aus Ausstellungen, Führungen, Gesprächen und Begegnungen. Besonders bemerkenswert ist dabei die professionelle Organisation des Formats: Die zahlreichen Programmpunkte greifen ineinander, Wege sind kurz, Informationen klar aufbereitet und die Veranstaltungen sorgfältig aufeinander abgestimmt. Dadurch entsteht nicht nur Orientierung, sondern auch die Möglichkeit, Kunst in unterschiedlichsten Kontexten zu entdecken.

    Besonders eindrücklich war die aussergewöhnliche Dichte hochkarätiger Ausstellungen im Bereich der Rämistrasse und der Zürcher Altstadt. Innerhalb weniger Gehminuten eröffnete sich ein bemerkenswert breites Spektrum zeitgenössischer Positionen – von Malerei und Skulptur über Fotografie bis hin zu installativen und konzeptuellen Arbeiten. Die unmittelbare Nachbarschaft zahlreicher Galerien ermöglicht dabei einen direkten Vergleich unterschiedlicher künstlerischer Ansätze und macht die Vielfalt der aktuellen Kunstproduktion auf besondere Weise erlebbar.

    Auch die grossen Institutionen der Stadt trugen wesentlich zum Erfolg des Wochenendes bei. Museen und Ausstellungshäuser präsentierten anspruchsvolle Programme und ergänzten das Angebot der Galerien um weitere Perspektiven. Dadurch entstand ein facettenreiches Gesamtbild, das sowohl erfahrene Sammlerinnen und Sammler als auch kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher ansprach.

    Neben den Ausstellungen selbst lebt das Zurich Art Weekend jedoch auch von den Begegnungen. Künstlerinnen und Künstler, Galeristinnen und Galeristen, Kuratorinnen und Kuratoren, Sammlerinnen und Sammler sowie Kunstinteressierte kommen miteinander ins Gespräch. Viele dieser Begegnungen entstehen spontan und tragen dazu bei, dass die Veranstaltung weit mehr ist als die Summe ihrer einzelnen Programmpunkte.

    Was besonders in Erinnerung bleibt, ist die hohe Qualität der präsentierten Arbeiten. Über alle besuchten Stationen hinweg zeigte sich ein bemerkenswertes Niveau, das die internationale Ausrichtung und den Anspruch des Zürich Art Weekend unterstreicht. Die Veranstaltung macht sichtbar, wie vielfältig, offen und vernetzt die Zürcher Kunstszene heute ist.

    Das Zurich Art Weekend 2026 bestätigte damit eindrucksvoll seine Rolle als wichtiger Treffpunkt für zeitgenössische Kunst – und als inspirierende Einstimmung auf die Kunstwoche in Basel.

    Zurich Art Weekend 2026
    Zurich Art Weekend 2026
    Zurich Art Weekend 2026
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    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

    Die Fotos der Zurich Art Week entstanden unter anderem an folgenden Orten:

    Löwenbräukunst Areal

    Migros Museum für Gegenwartskunst

    Museum Haus Konstruktiv

    Helmhaus

    Galerie Eva Presenhuber

    Galerie Haas Zürich

    Galerie Peter Kilchman

    Galerie & Editions Stephan Wistchi – Fazal Sheikh

    Galerie Urs Meile

    Galerie Fabian Lang

    Tobias Mueller Modern Art

    Mai 36 Galerie

    Lea Bischofberger Gallery

    Pascal Robert Gallery

  • Healing the Tree – Eine Ausstellung voller Symbolik und stiller Intensität

    Healing the Tree – Eine Ausstellung voller Symbolik und stiller Intensität

    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree, Galerie Haas Zürich

    Zur Vernissage von Healing the Tree am 11. Juni 2026 versammelten sich Freunde der Galerie, Kunstsammler und Kunstinteressierte in den Räumen der Galerie Haas an der Rämistrasse in Zürich. Besonders schön war die Anwesenheit der Künstlerin selbst, die den Gästen Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen gab und spannende Einblicke in ihre Arbeit ermöglichte.

    Die Werke von Sandra Vásquez de la Horra entfalten bereits auf den ersten Blick eine besondere Anziehungskraft. Menschliche Figuren verbinden sich mit Pflanzen, Blüten, Ästen oder anderen organischen Formen zu poetischen Bildwelten, die zwischen Traum, Erinnerung und Mythologie angesiedelt sind. Dabei wirken die Arbeiten zugleich fein und kraftvoll, zart und geheimnisvoll.

    Ein wesentliches Merkmal ihrer Kunst ist die aussergewöhnliche Technik. Die Zeichnungen entstehen in Graphit, Aquarell und Gouache und werden anschliessend mit Bienenwachs überzogen. Dadurch erhalten die Werke eine besondere Tiefe und Leuchtkraft. Das Wachs verändert die Oberfläche, macht die Zeichnungen beinahe körperlich erfahrbar und verleiht ihnen eine stille, fast schwebende Präsenz.

    Gerade die Verbindung von Mensch und Natur zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Pflanzen wachsen aus Körpern heraus, Blüten werden Teil von Gesichtern und Figuren scheinen sich mit ihrer Umgebung zu verbinden. Die Arbeiten laden dazu ein, genauer hinzusehen und eigene Geschichten und Bedeutungen zu entdecken.

    Healing the Tree ist keine Ausstellung, die laut auf Aufmerksamkeit setzt. Vielmehr entfaltet sie ihre Wirkung in der Begegnung mit den einzelnen Werken. Die poetische Bildsprache, die besondere Materialität und die spürbare Nähe zur Natur machen den Besuch zu einer ebenso inspirierenden wie nachdenklichen Erfahrung.

    Die Ausstellung ist noch bis 11. Juli 2026 in der Galerie Haas, Rämistrasse 35, Zürich zu sehen

    Website Galerie Haas

    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra - Healing the Tree - Galerie Haas Zürich
    Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • Orlando Marosini – Glückspilze: Ein Abend voller Farbe, Energie und Begegnungen

    Orlando Marosini – Glückspilze: Ein Abend voller Farbe, Energie und Begegnungen

    Bei der Vernissage von Glückspilze im KUNSThouse H3o in Zürich entstand genau jene besondere Mischung, die einen gelungenen Kunstabend ausmacht: starke Arbeiten, spannende Gespräche und ein internationales Publikum, das die Begeisterung für zeitgenössische Kunst miteinander teilte.

    Wer Orlando Marosini persönlich begegnet, erkennt schnell die Verbindung zwischen Künstler und Werk. Seine offene, herzliche und positive Ausstrahlung findet sich auch in seinen Arbeiten wieder. Die Bilder wirken energiegeladen und spontan, zugleich aber überraschend zugänglich und menschlich. Sie laden dazu ein, für einen Moment den Blick auf das Spielerische, Unvoreingenommene und Staunenswerte zu richten.

    Mit Glückspilze präsentiert der in Zürich lebende Künstler neue Arbeiten aus Malerei und erstmals auch keramische Werke. Leuchtende Farben, vielschichtige Strukturen und eine Bildsprache zwischen Fantasie, Erinnerung und Gegenwart prägen die Ausstellung. Dabei entstehen Arbeiten, die ebenso verspielt wie tiefgründig wirken und den Betrachter immer wieder neue Details entdecken lassen.

    Besonders spannend ist die Erweiterung seines künstlerischen Ausdrucks um keramische Arbeiten. Sie fügen sich nahtlos in Marosinis Universum ein und verleihen der Ausstellung zusätzliche räumliche Präsenz.

    Einen wesentlichen Anteil an der besonderen Atmosphäre des Abends hatten die beiden Gründer des KUNSThouse H3o, Dominique Leemann und Karel Doclo. Mit grossem persönlichem Engagement, viel Gespür für zeitgenössische Positionen und einer spürbaren Leidenschaft für Kunst schaffen sie einen Ort, an dem nicht nur Werke präsentiert, sondern auch Begegnungen ermöglicht werden. Die Organisation war hervorragend, die Atmosphäre offen und entspannt, und der Austausch zwischen Künstlern, Sammlern und Kunstinteressierten stand jederzeit im Mittelpunkt.

    Was von diesem Abend besonders in Erinnerung bleibt, ist die positive Energie, die sowohl von den Arbeiten als auch vom Künstler selbst ausging. In einer Zeit, in der viele künstlerische Positionen gesellschaftliche Spannungen und Unsicherheiten thematisieren, setzt Orlando Marosini auf eine Bildwelt, die Raum für Neugier, Lebensfreude und Staunen lässt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren.

    Mit Glückspilze ist im KUNSThouse H3o eine Ausstellung zu sehen, die genau das schafft: Sie lädt dazu ein, für einen Moment innezuhalten, genauer hinzusehen und die kleinen Glücksmomente zu entdecken, die oft mitten im Alltag verborgen liegen.

    Ausstellung

    Orlando Marosini – Glückspilze
    11. Juni – 12. Juli 2026

    Website KUNSThouse H3o

    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini
    Der Künstler Orlando Marosini (links) zusammen mit Ronald Wissler von Artcircle anlässlich der Vernissage von «Glückspilze» im KUNSThouse H3o in Zürich.

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • Kunst, Architektur und Begegnung im Haus der Immobilien in Zollikon

    Kunst, Architektur und Begegnung im Haus der Immobilien in Zollikon

    Am Frühsommerabend vom 20. Mai 2026 lud Walde Immobilien zur Vernissage ins „Haus der Immobilien“ nach Zollikon – mit Blick über den Zürichsee, offenen Gesprächen und einem Publikum, das sich sichtbar intensiv auf Kunst und Austausch einliess.

    Bereits vor Beginn nutzten viele Gäste die grosszügige Terrasse des Hauses. Die Stimmung war offen, kommunikativ und zugleich aufmerksam. Man spürte schnell, dass es hier nicht um einen reinen Gesellschaftsanlass ging, sondern um echtes Interesse an Kunst, Gestaltung und den Gedanken hinter den Arbeiten.

    Im Mittelpunkt des Abends standen die Werke der international bekannten Fotokünstlerin Mona Kuhn sowie die skulpturalen Arbeiten von Felix Eichkorn. Besonders wertvoll war dabei die Präsenz der Künstler selbst, die ausführlich über ihre Arbeiten, Prozesse und Hintergründe sprachen.

    Besonders eindrücklich war die Werkserie von Mona Kuhn, die mit der heute nur noch selten angewendeten Technik der Solarisation arbeitet. Dabei wird das fotografische Bild während des Entwicklungsprozesses kurzzeitig erneut belichtet, wodurch charakteristische Umkehrungen von Tonwerten und eine beinahe schwebende, fast malerische Bildwirkung entstehen. Gerade im digitalen Zeitalter wirkt diese analoge Technik erstaunlich zeitlos. Kuhns Arbeiten bewegen sich dabei zwischen Licht, Architektur, Erinnerung und Präsenz – ruhig in ihrer Wirkung und gleichzeitig voller subtiler Spannung.

    Ebenso inspirierend war der persönliche Austausch mit Felix Eichkorn. Der international tätige Künstler und Designer aus dem Schwarzwald entwickelt mit seinem Atelier Eichkorn skulpturale Möbel und Objekte, die weltweit in privaten Sammlungen sowie architektonischen Kontexten zu finden sind. Seine Arbeiten verbinden handwerkliche Präzision mit einer reduzierten, beinahe architektonischen Formensprache und einer spürbaren Nähe zum Material. Gerade im Gespräch wurde deutlich, wie konsequent und authentisch Eichkorn seinen gestalterischen Ansatz verfolgt.

    Besonders spannend war dabei die Verbindung zwischen Kunst, Architektur und Immobilien. Walde Immobilien schafft mit solchen Veranstaltungen weit mehr als einen klassischen Ausstellungsrahmen. Das Unternehmen baut bewusst Brücken zwischen hochwertiger Architektur, kulturellem Austausch und zeitgenössischer Kunst – und schafft damit Räume, in denen Begegnungen und Gespräche selbstverständlich entstehen können.

    Gerade in Zürich, wo Kunst oft in institutionellen Kontexten stattfindet, wirken solche offenen und gleichzeitig sorgfältig kuratierten Formate besonders wertvoll.

    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
    Vernissage und Künstlergespräch Haus der Immoblien Mona Kuhn Mirjam Cavegn Felix Eichkorn
    Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery, Zürich

    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery, Zürich

    Die Ausstellung The Poetics of Remembrance – A Metaphysical Retrospective widmet sich dem vielschichtigen Werk von Alexander Aizenshtat und zeigt eine konzentrierte Auswahl seiner Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten. Zur Vernissage am 30. April 2026 in der Pascal Robert Gallery war die Galerie sehr gut besucht – zahlreiche Gäste nahmen teils eine weite Anreise in Kauf. Entsprechend lebendig und kommunikativ entwickelte sich ein Abend, der nicht nur durch die Werke selbst, sondern auch durch den intensiven Austausch geprägt war.

    Aizenshtats Malerei entzieht sich bewusst einer eindeutigen Lesart. Zwischen Figuration, Abstraktion und symbolischen Elementen entstehen Bildräume, die weniger erzählen als vielmehr Zustände erfahrbar machen. Figuren erscheinen nicht als handelnde Protagonisten, sondern als Träger von Spannung. Räume bleiben instabil, oszillieren zwischen Tiefe und Fläche. Bedeutung entsteht nicht unmittelbar – sie entwickelt sich im Prozess der Betrachtung.

    Besonders die farbintensiven Arbeiten entfalten eine bemerkenswerte Präsenz. Ihre Wirkung entsteht nicht durch plakative Kontraste, sondern durch eine vielschichtige, nahezu vibrierende Farbigkeit, die den Bildern eine eigene innere Energie verleiht. Auffällig ist dabei der bewusste Verzicht auf reines Schwarz: Stattdessen arbeitet Aizenshtat mit stark abgedunkelten Farbtönen, wodurch selbst die dunklen Partien eine subtile Lebendigkeit behalten und sich harmonisch in das Gesamtgefüge einfügen.

    Auffällig ist zudem die Konsequenz, mit der sich der Künstler über Jahrzehnte hinweg seiner eigenen Bildsprache verpflichtet hat. Abseits kurzfristiger Strömungen oder marktgetriebener Dynamiken konnte sich ein Werk entfalten, das weniger auf Reaktion als auf Kontinuität basiert. In diesem Sinne wirkt die Ausstellung nicht wie eine klassische Retrospektive, sondern eher wie ein Einblick in ein geschlossenes, sich stetig weiterentwickelndes System.

    Seit einigen Jahren erfährt Aizenshtats Arbeit auch institutionell verstärkte Aufmerksamkeit – unter anderem durch Ausstellungen in bedeutenden Häusern wie dem Moscow Museum of Modern Art oder der Tretyakov Gallery. Dennoch bewahrt sein Werk eine gewisse Unabhängigkeit, die sich auch in der stillen Intensität seiner Bilder widerspiegelt.

    Ein besonderer Dank gilt dem Galeristen Pascal Robert, der mit sicherem Gespür und persönlichem Engagement einmal mehr eine Ausstellung realisiert hat, die nicht nur künstlerisch überzeugt, sondern auch als Begegnungsraum funktioniert. Die Vernissage zeigte eindrücklich, wie relevant solche Orte des direkten Austauschs sind – gerade in einer Zeit, in der vieles digital vermittelt wird.

    Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. Juni 2026 und bietet die Gelegenheit, sich in Ruhe auf diese dichte und zugleich offene Bildwelt einzulassen.

    Die Ausstellung The Poetics of Remembrance – A Metaphysical Retrospective widmet sich dem vielschichtigen Werk von Alexander Aizenshtat und zeigt eine konzentrierte Auswahl seiner Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten. Zur Vernissage am 30. April 2026 in der Pascal Robert Gallery war die Galerie sehr gut besucht – zahlreiche Gäste nahmen teils eine weite Anreise in Kauf. Entsprechend lebendig und kommunikativ entwickelte sich ein Abend, der nicht nur durch die Werke selbst, sondern auch durch den intensiven Austausch geprägt war.

    Aizenshtats Malerei entzieht sich bewusst einer eindeutigen Lesart. Zwischen Figuration, Abstraktion und symbolischen Elementen entstehen Bildräume, die weniger erzählen als vielmehr Zustände erfahrbar machen. Figuren erscheinen nicht als handelnde Protagonisten, sondern als Träger von Spannung. Räume bleiben instabil, oszillieren zwischen Tiefe und Fläche. Bedeutung entsteht nicht unmittelbar – sie entwickelt sich im Prozess der Betrachtung.

    Auffällig ist die Konsequenz, mit der sich der Künstler über Jahrzehnte hinweg seiner eigenen Bildsprache verpflichtet hat. Abseits kurzfristiger Strömungen oder marktgetriebener Dynamiken konnte sich ein Werk entfalten, das weniger auf Reaktion als auf Kontinuität basiert. In diesem Sinne wirkt die Ausstellung nicht wie eine klassische Retrospektive, sondern eher wie ein Einblick in ein geschlossenes, sich stetig weiterentwickelndes System.

    Seit einigen Jahren erfährt Aizenshtats Arbeit auch institutionell verstärkte Aufmerksamkeit – unter anderem durch Ausstellungen in bedeutenden Häusern wie dem Moscow Museum of Modern Art oder der Tretyakov Gallery. Dennoch bewahrt sein Werk eine gewisse Unabhängigkeit, die sich auch in der stillen Intensität seiner Bilder widerspiegelt.

    Ein besonderer Dank gilt dem Galeristen Pascal Robert, der mit sicherem Gespür und persönlichem Engagement einmal mehr eine Ausstellung realisiert hat, die nicht nur künstlerisch überzeugt, sondern auch als Begegnungsraum funktioniert. Die Vernissage zeigte eindrücklich, wie relevant solche Orte des direkten Austauschs sind – gerade in einer Zeit, in der vieles digital vermittelt wird.

    Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. Juni 2026 und bietet die Gelegenheit, sich in Ruhe auf diese dichte und zugleich offene Bildwelt einzulassen.

    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
    The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich

    Website Pascal Robert Gallery

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

    Artcircle ist die redaktionelle Plattform für Kunst in und um Zürich. Wir verbinden Künstler:innen, Galerien und Publikum – mit Berichten, Einblicken und persönlichen Einladungen zu den spannendsten Kunstereignissen der Region. So wird Kunst erlebbar, nah und lebendig.

  • Julian Tauland – Entrelacs / Eden

    Julian Tauland – Entrelacs / Eden

    Vernissage mit Nähe, Tiefe und intensiver Bildsprache

    Es sind diese Abende, die sich nicht laut ankündigen – und gerade deshalb in Erinnerung bleiben. Die Vernissage von Julian Tauland in der Pascal Robert Gallery fühlte sich eher wie ein konzentriertes Treffen unter Kunstaffinen an als wie ein klassisches Opening. Eine fast private Atmosphäre, viel Raum für Gespräche, echtes Interesse – genau die Art von Setting, in der Kunst wirken kann.

    Pascal Henry Robert hat diesen Rahmen mit grosser Selbstverständlichkeit geschaffen. Sein Gespür für Positionen und für die richtige Inszenierung ist spürbar – unaufgeregt, präzise, mit klarem Fokus auf die Arbeiten.

    Und diese Arbeiten brauchen genau das.

    Taulands Entrelacs / Eden-Serie ist unmittelbar präsent. Farbe, Bewegung, Dichte – alles ist da, ohne sich aufzudrängen. Die Leinwände ziehen einen hinein, ohne eine eindeutige Lesart anzubieten. Grünflächen, Blautöne, warme Akzente – irgendwo zwischen Landschaft und Auflösung derselben. Man meint, etwas zu erkennen, verliert es wieder, bleibt dran.

    Was besonders auffällt: die Energie der Malerei. Die gestischen Spuren, das Schichten, das Verdichten. Nichts wirkt beliebig, aber auch nichts ist abschliessend. Es ist ein offenes System, das sich im Blick erst entfaltet.

    Bemerkenswert ist, wie stark selbst die kleineren Formate funktionieren. Sie tragen die gleiche Intensität wie die grossen Arbeiten – vielleicht sogar noch konzentrierter. Keine Nebenwerke, sondern eigenständige Setzungen.

    Dass der Künstler selbst anwesend war, hat dem Abend eine zusätzliche Nähe gegeben. Im Gespräch mit Julian Taulandwurde deutlich, wie sehr seine Arbeiten aus Beobachtung, Erinnerung und einem feinen Gespür für Übergänge entstehen – ohne dass sie sich je festlegen lassen.

    Am Ende bleibt weniger eine klare Aussage als ein Eindruck: von Malerei, die sich Zeit nimmt. Von einem Abend, der genau das zugelassen hat. Und von einem Galeristen, der ein ausserordentlich gutes Gespür dafür hat, wann genau dieser Raum entsteht.

    Website Galerie

    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
    Pascal Robert Gallery Opening Julian Tauland

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.