Schlagwort: Fotografie

  • Wenn die vertraute Welt fremd wird

    Wenn die vertraute Welt fremd wird

    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich

    Manchmal beginnt eine interessante Kunsterfahrung bereits vor der Begegnung mit den Werken. So auch bei meinem ersten Besuch in der Galerie & Edition Stephan Witschi in Zürich. Die denkmalgeschützten Räumlichkeiten an der Limmatstrasse erzählen selbst ein Stück Stadtgeschichte: Wo sich einst eine Autowerkstatt befand, wird heute zeitgenössische Kunst präsentiert. Gleich zwei Galerien teilen sich die eindrucksvollen Räume: Lullin + Ferrari und die Galerie & Edition Stephan Witschi.

    Ein bemerkenswerter Ort, an dem Industriegeschichte auf zeitgenössische Kunst trifft.

    Anlass meines Besuchs am 5. November war die Vernissage der Fotokünstlerin Nathalie Bissig. Ihre Ausstellung «The Wolves» hatte mein Interesse nicht zuletzt deshalb geweckt, weil sich die Arbeiten mit dem Kanton Uri beschäftigen – meinem Heimatkanton.

    Zwischen Mythos und Wirklichkeit

    Was geschieht, wenn wir eine vertraute Landschaft betrachten und plötzlich nicht mehr sicher sind, was wir eigentlich sehen? Wenn aus Bäumen, Felsen und Wiesen geheimnisvolle Erscheinungen werden und die Grenze zwischen Wirklichkeit und Vorstellung verschwimmt?

    Nathalie Bissig beschäftigt sich in ihrer fotografischen Serie «The Wolves» mit einer Welt, in der Natur, Mythen und menschliche Vorstellungen untrennbar miteinander verbunden sind.

    Im Mittelpunkt stehen Landschaften aus dem Kanton Uri sowie Kinder aus Uri und dem Tessin, die in eigens angefertigten Masken und Kostümen auftreten. Ihre Erscheinungen erinnern an Wesen aus alten Sagen, an Geister, Tiere oder Gestalten, für die es keine eindeutige Bezeichnung gibt.

    Bissig greift damit auf kulturelle Traditionen zurück, in denen Berge, Wälder und Dunkelheit nicht nur Teil der natürlichen Umgebung waren, sondern auch Schauplätze von Geschichten, Ängsten und geheimnisvollen Kräften.

    Der Wolf wird dabei zur Symbolfigur einer Natur, die sich menschlicher Kontrolle entzieht und gerade deshalb seit Jahrhunderten Faszination und Furcht auslöst.

    Fotografie als Verwandlung

    Besonders eigenständig ist die fotografische Bildsprache. Durch die Umkehrung der Tonwerte entstehen Schwarzweissbilder, die unsere gewohnten Sehweisen auf den Kopf stellen. Vegetation scheint zu leuchten, Landschaften wirken beinahe durchscheinend und vertraute Formen erhalten eine eigentümliche, manchmal surreale Präsenz.

    Diese Technik ist weit mehr als ein ästhetischer Effekt. Sie schafft Distanz zur sichtbaren Realität und eröffnet neue Möglichkeiten der Interpretation.

    Manche Aufnahmen erinnern an wissenschaftliche Untersuchungen, andere an Traumbilder oder Fotografien aus einer längst vergangenen Zeit. Gerade diese Unbestimmtheit macht ihren Reiz aus. Die Bilder verlangen keine eindeutige Erklärung, sondern laden dazu ein, genauer hinzusehen.

    Eine Hängung, die selbst Spannung erzeugt

    Bemerkenswert war auch die Präsentation der Werke. Statt einer konventionellen, gleichmässigen Hängung nutzte die Galerie den Raum auf überraschende Weise.

    Einzelne Fotografien waren bewusst in Raumecken platziert, andere so dicht nebeneinander, dass sie sich beinahe berührten – obwohl ringsum grosszügige Wandflächen zur Verfügung standen.

    Diese ungewöhnliche Anordnung erzeugte eine eigene Spannung. Sie unterbrach den gewohnten Rhythmus beim Betrachten und lenkte die Aufmerksamkeit nicht nur auf die einzelnen Fotografien, sondern auch auf ihre Beziehungen zueinander und zum umgebenden Raum.

    Gerade in Verbindung mit der geheimnisvollen Bildwelt von Nathalie Bissig entstand dadurch eine Präsentation, die weit über das blosse Zeigen von Fotografien hinausging.

    Die sehr gut besuchte Vernissage bot zudem Gelegenheit, mit dem Galeristen Stephan Witschi ins Gespräch zu kommen und den besonderen Ausstellungsort näher kennenzulernen.

    Wenn Masken mehr zeigen, als sie verbergen

    Eine weitere Besonderheit liegt in der Entstehung der Arbeiten. Nathalie Bissig fertigt die Masken und Kostüme selbst an und entwickelt ihre fotografischen Inszenierungen gemeinsam mit Kindern aus der Region.

    Damit verbindet sie unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen. Die Fotografie steht nicht isoliert am Ende eines Prozesses, sondern ist Teil einer umfassenderen Auseinandersetzung mit Material, Verwandlung und Identität.

    Die Masken dienen dabei nicht allein der Verkleidung. Sie ermöglichen den Kindern, andere Rollen einzunehmen und für einen Moment die vertraute Ordnung zu verlassen.

    Darin liegt ein spannender Widerspruch: Ausgerechnet das Verbergen des eigenen Gesichts kann etwas sichtbar machen, das im Alltag verborgen bleibt.

    Eine künstlerische Auseinandersetzung mit den eigenen Wurzeln

    Nathalie Bissigs fotografische Arbeit ist eng mit ihrer Herkunftsregion verbunden. Seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit Menschen, Landschaften und kulturellen Traditionen der Region.

    Ihre Werke bewegen sich zwischen dokumentarischer Beobachtung und künstlerischer Inszenierung. Dabei geht es weniger um die möglichst genaue Abbildung einer Landschaft als um das, was sich hinter ihrer sichtbaren Oberfläche verbirgt: Erinnerungen, überlieferte Vorstellungen, Rituale und das Verhältnis der Menschen zur Natur.

    «The Wolves» entsteht seit 2022 und ist Teil ihres umfassenderen Werkkomplexes «Thunder».

    Für die Serie wurde die Künstlerin mit dem near. prize 2026 ausgezeichnet. Der Preis wird von near., der Schweizer Vereinigung für zeitgenössische Fotografie, vergeben und fördert eigenständige Positionen innerhalb der zeitgenössischen Fotografie.

    Die Jury würdigte insbesondere die enge Verbindung des Projekts zur lokalen Gemeinschaft, seine unverwechselbare Bildsprache und den künstlerischen Ansatz, der über die Fotografie hinaus auch die Gestaltung von Kostümen und Objekten einbezieht.

    Bilder, die Fragen offenlassen

    Was diese Ausstellung interessant macht, ist das Zusammenspiel mehrerer Ebenen: eine eigenständige fotografische Sprache, die Auseinandersetzung mit regionalen Traditionen und eine Präsentation, die den besonderen Charakter der Galerieräume bewusst einbezieht.

    Nathalie Bissig zeigt keine romantisierte Alpenwelt und auch keine folkloristische Dokumentation. Ihre Arbeiten hinterfragen vielmehr, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und welche Rolle Geschichten, Erinnerungen und Vorstellungen dabei spielen.

    Vielleicht liegt gerade darin ihre besondere Qualität: Sie machen das Vertraute fremd und lassen uns Dinge entdecken, die wir zuvor nicht gesehen haben.


    Ausstellungsinformationen

    Nathalie Bissig – «The Wolves»
    Galerie & Edition Stephan Witschi, Zürich
    5.–21. November 2026

    Finissage: Samstag, 21. November 2026, 15 Uhr, mit Künstlergespräch und Präsentation der Publikation «Thunder».

    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich
    Nathalie Bissig – «The Wolves» in der Galerie Stephan Witschi, Zürich

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien/Museen.

  • Art Salon Zürich 2026 – Kunst entdecken, Menschen begegnen

    Art Salon Zürich 2026 – Kunst entdecken, Menschen begegnen

    Vier Tage zeitgenössische Kunst, internationale Galerien und persönliche Begegnungen: Vom 22. bis 25. Oktober 2026 fand in der Halle 622 in Zürich-Oerlikon die fünfte Ausgabe des Art Salon Zürich statt. Die Messe zeigte einmal mehr, dass Kunst nicht nur vom Betrachten lebt, sondern auch vom persönlichen Austausch.

    Mit rund 40 Galerien und Stiftungen sowie Werken von über 200 Künstlerinnen und Künstlern bot der Art Salon Zürich 2026 ein vielseitiges Spektrum moderner und zeitgenössischer Kunst. Etablierte Positionen trafen auf neue Entdeckungen, Schweizer Kunst auf internationale Perspektiven.

    Seit seiner Gründung im Jahr 2022 hat sich der Art Salon einen festen Platz im Zürcher Kunstkalender erarbeitet. Die überschaubare Grösse und der persönliche Charakter der Messe schaffen einen Rahmen, in dem nicht nur Kunstwerke, sondern auch die Menschen dahinter im Mittelpunkt stehen.

    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage

    Kunst in ihrer ganzen Vielfalt

    Malerei, Skulptur, Fotografie und Arbeiten auf Papier prägten das Bild der diesjährigen Ausgabe. Von gegenständlichen Darstellungen bis zu abstrakten Bildwelten, von reduzierten Kompositionen bis zu expressiven Positionen reichte das Spektrum der präsentierten Kunst.

    Neben den Galerieständen boten verschiedene Sonderprojekte und thematische Parcours zusätzliche Einblicke. Die Vielfalt lud dazu ein, Bekanntes wiederzuentdecken und sich auf neue künstlerische Positionen einzulassen.

    Gerade die überschaubare Grösse erwies sich dabei als Vorteil. Sie ermöglichte es, sich intensiver mit einzelnen Arbeiten auseinanderzusetzen und auch jenen Werken Aufmerksamkeit zu schenken, die sich erst auf den zweiten Blick erschliessen.

    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage

    Die Kunst der Begegnung

    Was den Art Salon Zürich besonders macht, ist nicht allein die Vielfalt der ausgestellten Werke. Es sind vor allem die Menschen und die Gespräche, die einen Messebesuch bereichern.

    Zahlreiche Begegnungen mit Galeristen und Kunstschaffenden eröffneten spannende Einblicke in künstlerische Arbeitsweisen, Hintergründe und Entstehungsprozesse. Dazu gehörten persönliche Gespräche mit den Künstlern Daniel Cherubim, Jürgen Paas und Dario Norelli. Ihre Erläuterungen ermöglichten einen vertieften Blick auf einzelne Arbeiten und machten deutlich, wie viel sich hinter einem Kunstwerk entdecken lässt, wenn man die Gelegenheit zum direkten Austausch nutzt.

    Auch der Künstler Tiziano Autera, der bereits mit einem eigenen Profil auf Artcircle vertreten ist, war mit zwei Werken auf der Messe präsent.

    Hinzu kamen zahlreiche Begegnungen mit bekannten Gesichtern aus der Zürcher Kunstwelt, interessante Gespräche und neue Kontakte. Gerade dieser persönliche Austausch macht den Art Salon zu einem lebendigen Treffpunkt, der weit über die Präsentation und den Verkauf von Kunst hinausgeht.

    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage

    Werke, die in Erinnerung bleiben

    Bei der grossen Vielfalt an künstlerischen Positionen fiel es nicht leicht, einzelne Werke hervorzuheben. Dennoch gab es einige Arbeiten, die nachhaltig beeindruckten.

    Dazu gehörten die grossformatigen Gemälde der ägyptischen Künstlerin Nada Baraka, präsentiert von der Galerie Helvetika 1575, ebenso wie die Werke von Christine Keruth am Stand der Galerie Gerig und die fotografischen Arbeiten der chinesischen Künstlerin und Buchautorin Xiao Hui Wang, die von der Galerie Glaab gezeigt wurden.

    Dies sind nur einige Beispiele aus einer Vielzahl bemerkenswerter künstlerischer Positionen. Die begleitenden Fotografien vermitteln weitere Eindrücke von der Vielfalt der ausgestellten Kunst.

    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage

    Zweimal besuchen, zweimal entdecken

    Bereits die Preview und Vernissage am Donnerstag boten Gelegenheit, erste Eindrücke zu sammeln, Kunstwerke kennenzulernen und mit den Ausstellenden ins Gespräch zu kommen.

    Ein zweiter Besuch am Samstag eröffnete nochmals neue Perspektiven. Die Eindrücke des ersten Tages liessen sich vertiefen, Gespräche fortsetzen und weitere Werke entdecken.

    Interessant war dabei auch, wie sich die Präsentationen innerhalb weniger Tage verändert hatten. Einige Arbeiten waren inzwischen verkauft und durch andere Werke ersetzt worden. So gab es selbst an bereits besuchten Galerieständen Neues zu sehen.

    Diese Dynamik gehört zum Charakter einer Kunstmesse. Sie zeigt, dass eine Ausstellung während ihrer Laufzeit keineswegs statisch sein muss, sondern sich durch Verkäufe, neue Hängungen und Begegnungen immer wieder verändert.

    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage

    Mehr als eine Kunstmesse

    Nach fünf Ausgaben hat der Art Salon Zürich ein eigenständiges Profil entwickelt. Seine Stärke liegt nicht im Streben nach immer grösseren Dimensionen, sondern in einem Format, das Kunst und Menschen zusammenbringt.

    Die Ausgabe 2026 bot zahlreiche Gelegenheiten, neue künstlerische Positionen kennenzulernen, vertraute Namen wiederzuentdecken und persönliche Kontakte zu vertiefen.

    Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie sehr persönliche Gespräche den Blick auf Kunst verändern können. Ein Werk, das zunächst vor allem visuell fasziniert, gewinnt durch die Gedanken und Erzählungen seiner Urheber oft eine zusätzliche Dimension.

    Vielleicht liegt genau darin der nachhaltigste Wert einer solchen Veranstaltung: Kunst nicht nur zu betrachten, sondern über sie ins Gespräch zu kommen – und mit neuen Eindrücken, Gedanken und Begegnungen nach Hause zu gehen.

    Art Salon Zürich 2026
    22.–25. Oktober 2026
    Halle 622, Zürich-Oerlikon
    www.artsalonzurich.com

    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026 Preview & Vernissage
    Art Salon Zürich 2026, Ronald Wissler (Artcircle.ch)
    Art Salon Zürich 2026, Ronald Wissler (Artcircle.ch)

    Galerien Art Salon 2026:

    Lenz Klotz Art Collection

    mianki.Gallery

    PYTHONGALLERY

    Laurent Marthaler Contemporary 

    Sarasin Art 

    von fraunberg art gallery

    augsburg contemporary 

    Galerie Reitz 

    BK Chromatic

    Helvetika 1575 

    Galerie Greulich

    Steinberger Galerien

    Galerie Drees

    Galerie Barbara von Stechow

    Galerie Voss

    Safetec-Gallery 

    Galerie Obrist 

    Galerie WOS 

    Galerie Gerig

    Vivere Arte Art Gallery

    MOOS fine art 

    ART FORUM UTE BARTH

    Galerie Geißler-Bentler 

    bechter kastowsky galerie 

    Galerie Alex Schlesinger

    GALERIE ANJA KNOESS 

    Galerie 94

    Rodler Gschwenter Gallery

    Galerie am Lindenhof

    FHNW, Sarasin Kunststiftung 

    Galerie Glaab

    Keller-Wedekind Stiftung

    Galerie am Lindenplatz

    Fabian & Claude Walter Galerie

    Kunstbroker 

    Galerie Meridian 

    Peter Bichsel Fine Books

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien/Museen.

  • Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld

    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld

    Ein ehemaliges Büro im Zürcher Seefeld, ein Fotograf mit jahrzehntelanger New-York-Geschichte und Arbeiten, die Fotografie, Malerei, Glamour und Irritation miteinander verbinden. Die Artist Residency von Rafael Fuchs zeigt, warum sich der zweite Blick lohnt.

    Der zweite Blick lohnt sich

    Manchmal beginnt eine interessante Kunsterfahrung dort, wo man sie nicht unbedingt erwartet. An der Seefeldstrasse 147 in Zürich ist für einige Wochen eine Pop-up-Galerie entstanden. Kein White Cube, keine spektakuläre Architektur, sondern ehemalige Büroräume eines Copyshops. Auf den ersten Blick wirkt die Präsentation entsprechend zurückhaltend.

    Doch dann beginnt man zu schauen.

    Und ziemlich schnell wird deutlich, dass hier ein Künstler zu entdecken ist, dessen Biografie und Werk weit über diesen temporären Zürcher Ausstellungsort hinausreichen: Rafael Fuchs, Fotograf und Künstler aus New York.

    Von Tel Aviv über Manhattan nach Brooklyn

    Rafael Fuchs wurde in Tel Aviv geboren, studierte Fotografie an der Bezalel Academy in Jerusalem und machte später New York zu seinem Lebensmittelpunkt. Dort arbeitete er über viele Jahre erfolgreich als Fotograf für Fashion-, Lifestyle- und Editorial-Magazine und porträtierte zahlreiche Persönlichkeiten.

    Diese Erfahrung ist seinen freien Arbeiten anzusehen. Fuchs kennt die Mechanismen inszenierter Bilder. Er weiss, wie Glamour entsteht, wie Menschen vor der Kamera zu Figuren werden und wie Fotografie unsere Wahrnehmung von Schönheit, Status und Persönlichkeit beeinflusst.

    Doch als Künstler belässt er es nicht bei der perfekten Aufnahme.

    Wenn Bilder ihre Eindeutigkeit verlieren

    Besonders interessant wird das Werk von Rafael Fuchs dort, wo unterschiedliche Bildwelten aufeinandertreffen. Fotografie verbindet sich mit malerischen Eingriffen, Motive werden überlagert oder in neue Zusammenhänge gestellt.

    Was zunächst vertraut erscheint, beginnt zu irritieren.

    Besonders eindrücklich zeigte sich das in Zürich in einer Serie mit Motiven aus St. Moritz. Man sieht jene Welt, die untrennbar mit dem Ort verbunden scheint: luxuriöse Hotels, gesellschaftliche Ereignisse, elegante Besucher eines Poloturniers. Bilder einer Welt, die sich ihrer eigenen Inszenierung durchaus bewusst ist.

    Doch Fuchs konfrontiert diese Fotografien mit erotischen Aufnahmen nackter oder leicht bekleideter Frauen in offensiven Posen.

    Luxus trifft auf Körperlichkeit, gesellschaftliche Inszenierung auf Intimität, Hochglanz auf Provokation. Gerade aus dieser Reibung entsteht eine Spannung, die den Bildern ihre vermeintliche Eindeutigkeit nimmt. Man kann sie schön finden, irritierend, provokant oder widersprüchlich – gleichgültig lassen sie einen kaum.

    Vielleicht erklärt das auch die vielen Gespräche an diesem Abend. Die Ausstellung war gut besucht, doch wichtiger als die Zahl der Gäste war die spürbare Neugier: Vor den Arbeiten wurde stehen geblieben, diskutiert und immer wieder genauer hingesehen.

    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld




    Fotografie trifft Malerei

    Auch formal verweigert sich Fuchs einer klaren Grenze zwischen den Disziplinen. Fotografie ist bei ihm nicht zwangsläufig das fertige Bild, sondern häufig dessen Ausgangspunkt.

    Malerische Elemente, Überzeichnungen, Farbflächen und weitere Eingriffe verändern das fotografische Material. Realität und Interpretation liegen plötzlich übereinander.

    Gerade darin liegt ein besonderer Reiz seiner Arbeiten. Wer Fuchs ausschliesslich als Fotografen betrachtet, greift zu kurz. Seine Bilder bewegen sich zwischen Fotografie, Malerei und Collage und nutzen die unterschiedlichen Medien, um neue Ebenen zu öffnen.

    Und dann geht es eine Treppe hinunter

    Der vielleicht spannendste Teil des Abends befand sich allerdings nicht in den eigentlichen Ausstellungsräumen.

    Im Keller hat Rafael Fuchs während seiner Zürcher Artist Residency ein temporäres Atelier eingerichtet. Und plötzlich verändert sich die Perspektive vollkommen.

    Hier begegnet man nicht mehr nur fertigen Arbeiten an der Wand, sondern ihrem Entstehungsprozess. Materialien, Farben, Fotografien, Arbeitsflächen und Spuren des künstlerischen Prozesses schaffen eine Atmosphäre, die sich kaum inszenieren lässt.

    Es ist ein Atelier auf Zeit – und gerade deshalb wirkt es erstaunlich authentisch.

    Wer hier hinuntergeht, bekommt etwas zu sehen, das Ausstellungen normalerweise verbergen: den Raum zwischen Idee und fertigem Werk.

    Vielleicht ist genau das die besondere Qualität dieser Artist Residency. Rafael Fuchs wird in Zürich nicht nur ausgestellt. Für einige Wochen arbeitet er hier, spricht über seine Kunst und ermöglicht Begegnungen, die über die klassische Betrachtung von Bildern hinausgehen.

    Drei Wochen, drei Perspektiven

    Das Programm der Seefeld Gallery ist in drei Themenwochen gegliedert. Die erste widmet sich Rafael Fuchs und seinem Weg als Fotograf und Künstler von Tel Aviv über Manhattan bis nach Brooklyn.

    In der zweiten Woche steht die Hauri Collection im Mittelpunkt – eine Sammlung, die zwischen Montreal, New York, St. Petersburg und Zürich entstanden ist. Gemeinsam mit Dr. Luca Gurtner werden Einblicke in ihre Entstehung gegeben.

    Die dritte Woche richtet den Blick schliesslich auf New York: SoHo, Chelsea, Lower East Side, Brooklyn und Tribeca – erzählt aus der Perspektive eines Künstlers, für den die Stadt über Jahrzehnte Lebens- und Arbeitsraum geworden ist.

    Die einzelnen Veranstaltungen verbinden Ausstellung, Gespräch und Apéro und schaffen damit bewusst einen persönlichen Rahmen.

    Eine seltene Gelegenheit in Zürich

    Vielleicht braucht diese Ausstellung gerade keinen perfekten White Cube.

    Denn nach einiger Zeit tritt der Raum ohnehin in den Hintergrund. Was bleibt, sind die Bilder, die Gespräche und die ungewöhnliche Möglichkeit, einem international erfahrenen Künstler nicht nur über seine fertigen Werke, sondern auch über seinen Arbeitsprozess zu begegnen.

    Rafael Fuchs bringt ein Stück New Yorker Fotografie- und Kunstgeschichte ins Zürcher Seefeld – für wenige Wochen und in einem Rahmen, der näher am Künstler ist, als es viele klassische Ausstellungen ermöglichen.

    Und manchmal zeigt sich Qualität eben erst auf den zweiten Blick.

    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld
    Rafael Fuchs in Zürich: New Yorker Fotokunst im Seefeld

    Rafael Fuchs – Artist Residency

    Seefeld Gallery
    Seefeldstrasse 147
    8008 Zürich

    Die Residency umfasst drei Themenwochen mit Veranstaltungen jeweils mittwochs und donnerstags ab 18 Uhr sowie sonntags ab 13 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist limitiert; eine Anmeldung ist erforderlich.

    Weitere Informationen und Termine: Seefeld Gallery

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.

  • photo basel 2026: Fotografie als Hauptdarstellerin der Basler Kunstwoche

    photo basel 2026: Fotografie als Hauptdarstellerin der Basler Kunstwoche

    Die einzige Fotokunstmesse der Schweiz begeistert mit internationaler Qualität, kreativen Positionen und einer aussergewöhnlichen Atmosphäre im Volkshaus Basel.

    Während der Art Basel Week verwandelt sich Basel jedes Jahr in einen internationalen Treffpunkt für Kunstschaffende, Galerien, Sammler und Kulturinteressierte. Einen besonderen Schwerpunkt setzt dabei die photo basel – die einzige Kunstmesse der Schweiz, die sich ausschliesslich der Fotografie widmet.

    Bereits zur Vernissage der diesjährigen Ausgabe zeigte sich eindrucksvoll, welche Bedeutung die Messe inzwischen erlangt hat. Vor dem Volkshaus Basel bildeten sich lange Schlangen, zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch, und die Ausstellungsräume waren bis auf den letzten Winkel belebt. Die Atmosphäre war geprägt von Neugier, Begeisterung und der gemeinsamen Leidenschaft für Fotografie.

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 hat sich die photo basel als eigenständiger Höhepunkt der Basler Kunstwoche etabliert. Während die Art Basel das gesamte Spektrum zeitgenössischer Kunst präsentiert, richtet die photo basel den Fokus konsequent auf das fotografische Medium und dessen vielfältige Ausdrucksformen. Internationale Galerien zeigen hier ausgewählte Positionen etablierter Künstler ebenso wie spannende Neuentdeckungen.

    Besonders beeindruckend war die durchgängig hohe Qualität der präsentierten Arbeiten. Die Messe vereint klassische fotografische Ansätze, experimentelle Bildwelten und konzeptionelle Positionen auf bemerkenswert hohem Niveau. Die ausgestellten Werke zeigten eindrucksvoll, wie kreativ, vielschichtig und relevant zeitgenössische Fotografie heute sein kann.

    Zum besonderen Charakter der Messe trägt auch ihr Austragungsort bei. Das Volkshaus Basel, nur wenige Gehminuten vom Messegelände entfernt, gehört zu den architektonisch und kulturell interessantesten Veranstaltungsorten der Stadt. Die von Herzog & de Meuron behutsam modernisierten Räume schaffen eine Atmosphäre, die zugleich urban, offen und persönlich wirkt. Im Gegensatz zu den grossen Messehallen entsteht hier eine Nähe zu den Arbeiten, die den Besuch besonders angenehm macht.

    Gerade diese Kombination aus hoher kuratorischer Qualität, internationaler Ausrichtung und überschaubarem Rahmen macht den Reiz der photo basel aus. Die Messe bietet Raum für Entdeckungen, Gespräche und vertiefte Auseinandersetzungen mit dem Medium Fotografie – und bestätigt damit eindrucksvoll ihre Rolle als wichtigste Plattform für Fotokunst in der Schweiz.

    Die Vernissage 2026 hat gezeigt, dass die Faszination für Fotografie ungebrochen ist. Wer die Basler Kunstwoche besucht, sollte sich einen Abstecher ins Volkshaus Basel daher keinesfalls entgehen lassen.

    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    v
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026
    photo basel 2026 Vernissage Volkshaus Basel 15. Juni 2026

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien. 

  • Ellen von Unwerth – Zwischen Inszenierung und Freiheit

    Ellen von Unwerth – Zwischen Inszenierung und Freiheit

    Eine Künstlerin, die den Blick verändert

    Mit der aktuellen Ausstellung in der Christophe Guye Galerie zeigt Zürich erstmals das Werk von Ellen von Unwerth, einer Fotografin, die seit den späten 1980er-Jahren die Grenzen zwischen Mode, Porträt und Kunstfotografie auf unverwechselbare Weise erweitert hat. Ihre Arbeiten sind geprägt von Witz, Sinnlichkeit und einer Haltung, die Frauen nicht abbildet, sondern inszeniert – als selbstbewusste Akteurinnen ihrer eigenen Geschichte.

    Von Unwerths Bildsprache spielt mit Rollen, Blicken und Gesten. Ihre Fotografien wirken wie filmische Szenen – spontan, lebendig und voller Erzählkraft. Dabei gelingt ihr etwas Seltenes: das Gleichgewicht zwischen Leichtigkeit und Tiefgang, zwischen Glamour und Selbstreflexion.

    Ein Abend voller Energie und Begeisterung

    Die Vernissage in der Galerie im Zürcher Seefeld war entsprechend gut besucht. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, um die international gefeierte Fotografin und ihr Werk aus nächster Nähe zu erleben. Die Stimmung war gelöst, neugierig, begeistert – ein spürbarer Ausdruck dafür, wie sehr Ellen von Unwerths Arbeiten berühren und inspirieren.

    Von ikonischen Prints bis zu exklusiven Polaroids

    Die Ausstellung zeigt zentrale Werkgruppen aus verschiedenen Schaffensphasen – von bekannten grossformatigen Prints bis hin zu einer grossen Anzahl bislang unveröffentlichter Vintage-Aufnahmen. Besonders faszinierend ist die Präsentation originaler Polaroids, die erstmals gezeigt werden. Sie offenbaren die Spontaneität und Intuition, mit der von Unwerth arbeitet – ungebändigt, direkt und voller Charme.

    Eine Hommage an Freiheit und Selbstbewusstsein

    Mit dieser ersten Einzelausstellung in der Schweiz würdigt die Christophe Guye Galerie eine Künstlerin, deren Einfluss weit über die Mode hinausreicht. Ellen von Unwerths Werk steht für ein befreites, humorvolles und zugleich ästhetisch präzises Verständnis von Weiblichkeit und Identität – und zeigt, dass künstlerische Freiheit vor allem eines ist: eine Haltung.

    christopheguye.com

    Vernissage

    Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.