Ein verborgenes Atelier im Seefeld öffnet wieder seine Türen
Nur wenige Gehminuten vom Zürichsee entfernt, unmittelbar neben dem Pavillon Le Corbusier, befindet sich ein Ort, den selbst viele Zürcherinnen und Zürcher noch nicht kennen: das Atelier Hermann Haller.
Nach einer umfassenden Instandsetzung ist das historische Atelier seit Sommer 2026 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Allein deshalb lohnt sich ein Besuch. Wer den Pavillon Le Corbusier besucht, sollte unbedingt etwas zusätzliche Zeit einplanen und beide Orte miteinander verbinden.
Wo Hermann Haller arbeitete
Das Atelier wurde 1932 für den Zürcher Bildhauer Hermann Haller (1880–1950) erbaut und gehört heute zur Kunstsammlung der Stadt Zürich. Der lichtdurchflutete Arbeitsraum vermittelt noch immer eindrücklich die Atmosphäre eines klassischen Bildhauerateliers und steht heute als geschütztes Baudenkmal unter besonderem Schutz.
Da sich die originalen Werke Hermann Hallers derzeit aus konservatorischen Gründen nicht zeigen lassen, setzt die Stadt Zürich bis voraussichtlich 2028 auf wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Zwischen Screen und Material
Den Auftakt bildet die Ausstellung *.sculptr – Zwischen Screen und Material, kuratiert von Sabine Rusterholz Petko.
Sie zeigt Werke des Künstlerduos Fürer Nielsen sowie von Thomas Julier, Lithic Alliance und Mélodie Mousset. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage, wie digitale Technologien die Bildhauerei verändern. Animationen, 3D-Scans, digitale Modelle und neue Materialien treten dabei in einen spannenden Dialog mit dem historischen Atelier, in dem einst mit Ton, Gips und Bronze gearbeitet wurde.
Gerade dieser Kontrast macht den Reiz der Ausstellung aus: Vergangenheit und Gegenwart begegnen sich im selben Raum und eröffnen neue Perspektiven auf das Verhältnis von Handwerk, Materialität und digitaler Produktion.
Mein Eindruck
Mich hat vor allem der Ort selbst begeistert. Das Atelier besitzt eine besondere Ruhe und Authentizität, die man in dieser Form nur selten findet. Die zeitgenössischen Arbeiten entfalten ihre Wirkung gerade deshalb, weil sie im historischen Arbeitsraum präsentiert werden.
Besonders schön ist die Lage im Seefeld: Wer den Pavillon Le Corbusier besucht oder einen Spaziergang entlang des Zürichsees unternimmt, kann beide Kulturorte ideal miteinander verbinden. Für Kunstinteressierte ist das einer der schönsten kulturellen Spaziergänge Zürichs.
Fazit
Mit der Wiedereröffnung des Atelier Hermann Haller gewinnt Zürich einen besonderen Kunstort zurück. Die aktuelle Ausstellung verbindet historische Architektur mit zeitgenössischer Skulptur und digitalen Positionen auf überzeugende Weise.
Ein lohnender Geheimtipp für alle, die Zürichs Kunstszene abseits der grossen Museen entdecken möchten.
Ausstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann HallerAusstellung im Atelier des Zürcher Bildhauers Hermann Haller
Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen.
Die einzige Fotokunstmesse der Schweiz begeistert mit internationaler Qualität, kreativen Positionen und einer aussergewöhnlichen Atmosphäre im Volkshaus Basel.
Während der Art Basel Week verwandelt sich Basel jedes Jahr in einen internationalen Treffpunkt für Kunstschaffende, Galerien, Sammler und Kulturinteressierte. Einen besonderen Schwerpunkt setzt dabei die photo basel – die einzige Kunstmesse der Schweiz, die sich ausschliesslich der Fotografie widmet.
Bereits zur Vernissage der diesjährigen Ausgabe zeigte sich eindrucksvoll, welche Bedeutung die Messe inzwischen erlangt hat. Vor dem Volkshaus Basel bildeten sich lange Schlangen, zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch, und die Ausstellungsräume waren bis auf den letzten Winkel belebt. Die Atmosphäre war geprägt von Neugier, Begeisterung und der gemeinsamen Leidenschaft für Fotografie.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 hat sich die photo basel als eigenständiger Höhepunkt der Basler Kunstwoche etabliert. Während die Art Basel das gesamte Spektrum zeitgenössischer Kunst präsentiert, richtet die photo basel den Fokus konsequent auf das fotografische Medium und dessen vielfältige Ausdrucksformen. Internationale Galerien zeigen hier ausgewählte Positionen etablierter Künstler ebenso wie spannende Neuentdeckungen.
Besonders beeindruckend war die durchgängig hohe Qualität der präsentierten Arbeiten. Die Messe vereint klassische fotografische Ansätze, experimentelle Bildwelten und konzeptionelle Positionen auf bemerkenswert hohem Niveau. Die ausgestellten Werke zeigten eindrucksvoll, wie kreativ, vielschichtig und relevant zeitgenössische Fotografie heute sein kann.
Zum besonderen Charakter der Messe trägt auch ihr Austragungsort bei. Das Volkshaus Basel, nur wenige Gehminuten vom Messegelände entfernt, gehört zu den architektonisch und kulturell interessantesten Veranstaltungsorten der Stadt. Die von Herzog & de Meuron behutsam modernisierten Räume schaffen eine Atmosphäre, die zugleich urban, offen und persönlich wirkt. Im Gegensatz zu den grossen Messehallen entsteht hier eine Nähe zu den Arbeiten, die den Besuch besonders angenehm macht.
Gerade diese Kombination aus hoher kuratorischer Qualität, internationaler Ausrichtung und überschaubarem Rahmen macht den Reiz der photo basel aus. Die Messe bietet Raum für Entdeckungen, Gespräche und vertiefte Auseinandersetzungen mit dem Medium Fotografie – und bestätigt damit eindrucksvoll ihre Rolle als wichtigste Plattform für Fotokunst in der Schweiz.
Die Vernissage 2026 hat gezeigt, dass die Faszination für Fotografie ungebrochen ist. Wer die Basler Kunstwoche besucht, sollte sich einen Abstecher ins Volkshaus Basel daher keinesfalls entgehen lassen.
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Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Das Zurich Art Weekend 2026 hat erneut eindrucksvoll gezeigt, weshalb sich die Veranstaltung in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Kunstereignisse der Schweiz entwickelt hat. Während sich die internationale Kunstwelt traditionell auf Basel vorbereitet, bietet Zürich bereits einige Tage zuvor die Gelegenheit, die Vielfalt und Qualität der hiesigen Kunstszene in konzentrierter Form zu erleben.
Über mehrere Tage hinweg öffneten Museen, Kunsthallen, Galerien und Off-Spaces ihre Türen für ein vielseitiges Programm aus Ausstellungen, Führungen, Gesprächen und Begegnungen. Besonders bemerkenswert ist dabei die professionelle Organisation des Formats: Die zahlreichen Programmpunkte greifen ineinander, Wege sind kurz, Informationen klar aufbereitet und die Veranstaltungen sorgfältig aufeinander abgestimmt. Dadurch entsteht nicht nur Orientierung, sondern auch die Möglichkeit, Kunst in unterschiedlichsten Kontexten zu entdecken.
Besonders eindrücklich war die aussergewöhnliche Dichte hochkarätiger Ausstellungen im Bereich der Rämistrasse und der Zürcher Altstadt. Innerhalb weniger Gehminuten eröffnete sich ein bemerkenswert breites Spektrum zeitgenössischer Positionen – von Malerei und Skulptur über Fotografie bis hin zu installativen und konzeptuellen Arbeiten. Die unmittelbare Nachbarschaft zahlreicher Galerien ermöglicht dabei einen direkten Vergleich unterschiedlicher künstlerischer Ansätze und macht die Vielfalt der aktuellen Kunstproduktion auf besondere Weise erlebbar.
Auch die grossen Institutionen der Stadt trugen wesentlich zum Erfolg des Wochenendes bei. Museen und Ausstellungshäuser präsentierten anspruchsvolle Programme und ergänzten das Angebot der Galerien um weitere Perspektiven. Dadurch entstand ein facettenreiches Gesamtbild, das sowohl erfahrene Sammlerinnen und Sammler als auch kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher ansprach.
Neben den Ausstellungen selbst lebt das Zurich Art Weekend jedoch auch von den Begegnungen. Künstlerinnen und Künstler, Galeristinnen und Galeristen, Kuratorinnen und Kuratoren, Sammlerinnen und Sammler sowie Kunstinteressierte kommen miteinander ins Gespräch. Viele dieser Begegnungen entstehen spontan und tragen dazu bei, dass die Veranstaltung weit mehr ist als die Summe ihrer einzelnen Programmpunkte.
Was besonders in Erinnerung bleibt, ist die hohe Qualität der präsentierten Arbeiten. Über alle besuchten Stationen hinweg zeigte sich ein bemerkenswertes Niveau, das die internationale Ausrichtung und den Anspruch des Zürich Art Weekend unterstreicht. Die Veranstaltung macht sichtbar, wie vielfältig, offen und vernetzt die Zürcher Kunstszene heute ist.
Das Zurich Art Weekend 2026 bestätigte damit eindrucksvoll seine Rolle als wichtiger Treffpunkt für zeitgenössische Kunst – und als inspirierende Einstimmung auf die Kunstwoche in Basel.
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Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Die Fotos der Zurich Art Week entstanden unter anderem an folgenden Orten:
Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree, Galerie Haas Zürich
Zur Vernissage von Healing the Tree am 11. Juni 2026 versammelten sich Freunde der Galerie, Kunstsammler und Kunstinteressierte in den Räumen der Galerie Haas an der Rämistrasse in Zürich. Besonders schön war die Anwesenheit der Künstlerin selbst, die den Gästen Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen gab und spannende Einblicke in ihre Arbeit ermöglichte.
Die Werke von Sandra Vásquez de la Horra entfalten bereits auf den ersten Blick eine besondere Anziehungskraft. Menschliche Figuren verbinden sich mit Pflanzen, Blüten, Ästen oder anderen organischen Formen zu poetischen Bildwelten, die zwischen Traum, Erinnerung und Mythologie angesiedelt sind. Dabei wirken die Arbeiten zugleich fein und kraftvoll, zart und geheimnisvoll.
Ein wesentliches Merkmal ihrer Kunst ist die aussergewöhnliche Technik. Die Zeichnungen entstehen in Graphit, Aquarell und Gouache und werden anschliessend mit Bienenwachs überzogen. Dadurch erhalten die Werke eine besondere Tiefe und Leuchtkraft. Das Wachs verändert die Oberfläche, macht die Zeichnungen beinahe körperlich erfahrbar und verleiht ihnen eine stille, fast schwebende Präsenz.
Gerade die Verbindung von Mensch und Natur zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Pflanzen wachsen aus Körpern heraus, Blüten werden Teil von Gesichtern und Figuren scheinen sich mit ihrer Umgebung zu verbinden. Die Arbeiten laden dazu ein, genauer hinzusehen und eigene Geschichten und Bedeutungen zu entdecken.
Healing the Tree ist keine Ausstellung, die laut auf Aufmerksamkeit setzt. Vielmehr entfaltet sie ihre Wirkung in der Begegnung mit den einzelnen Werken. Die poetische Bildsprache, die besondere Materialität und die spürbare Nähe zur Natur machen den Besuch zu einer ebenso inspirierenden wie nachdenklichen Erfahrung.
Die Ausstellung ist noch bis 11. Juli 2026 in der Galerie Haas, Rämistrasse 35, Zürich zu sehen
Sandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas ZürichSandra Vásquez de la Horra – Healing the Tree – Galerie Haas Zürich
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Bei der Vernissage von Glückspilze im KUNSThouse H3o in Zürich entstand genau jene besondere Mischung, die einen gelungenen Kunstabend ausmacht: starke Arbeiten, spannende Gespräche und ein internationales Publikum, das die Begeisterung für zeitgenössische Kunst miteinander teilte.
Wer Orlando Marosini persönlich begegnet, erkennt schnell die Verbindung zwischen Künstler und Werk. Seine offene, herzliche und positive Ausstrahlung findet sich auch in seinen Arbeiten wieder. Die Bilder wirken energiegeladen und spontan, zugleich aber überraschend zugänglich und menschlich. Sie laden dazu ein, für einen Moment den Blick auf das Spielerische, Unvoreingenommene und Staunenswerte zu richten.
Mit Glückspilze präsentiert der in Zürich lebende Künstler neue Arbeiten aus Malerei und erstmals auch keramische Werke. Leuchtende Farben, vielschichtige Strukturen und eine Bildsprache zwischen Fantasie, Erinnerung und Gegenwart prägen die Ausstellung. Dabei entstehen Arbeiten, die ebenso verspielt wie tiefgründig wirken und den Betrachter immer wieder neue Details entdecken lassen.
Besonders spannend ist die Erweiterung seines künstlerischen Ausdrucks um keramische Arbeiten. Sie fügen sich nahtlos in Marosinis Universum ein und verleihen der Ausstellung zusätzliche räumliche Präsenz.
Einen wesentlichen Anteil an der besonderen Atmosphäre des Abends hatten die beiden Gründer des KUNSThouse H3o, Dominique Leemann und Karel Doclo. Mit grossem persönlichem Engagement, viel Gespür für zeitgenössische Positionen und einer spürbaren Leidenschaft für Kunst schaffen sie einen Ort, an dem nicht nur Werke präsentiert, sondern auch Begegnungen ermöglicht werden. Die Organisation war hervorragend, die Atmosphäre offen und entspannt, und der Austausch zwischen Künstlern, Sammlern und Kunstinteressierten stand jederzeit im Mittelpunkt.
Was von diesem Abend besonders in Erinnerung bleibt, ist die positive Energie, die sowohl von den Arbeiten als auch vom Künstler selbst ausging. In einer Zeit, in der viele künstlerische Positionen gesellschaftliche Spannungen und Unsicherheiten thematisieren, setzt Orlando Marosini auf eine Bildwelt, die Raum für Neugier, Lebensfreude und Staunen lässt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren.
Mit Glückspilze ist im KUNSThouse H3o eine Ausstellung zu sehen, die genau das schafft: Sie lädt dazu ein, für einen Moment innezuhalten, genauer hinzusehen und die kleinen Glücksmomente zu entdecken, die oft mitten im Alltag verborgen liegen.
Ausstellung
Orlando Marosini – Glückspilze 11. Juni – 12. Juli 2026
KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini KUNSThouse H3o Vernissage Glückspilze Solo Exhibition von Orlando Marosini Der Künstler Orlando Marosini (links) zusammen mit Ronald Wissler von Artcircle anlässlich der Vernissage von «Glückspilze» im KUNSThouse H3o in Zürich.
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Am Frühsommerabend vom 20. Mai 2026 lud Walde Immobilien zur Vernissage ins „Haus der Immobilien“ nach Zollikon – mit Blick über den Zürichsee, offenen Gesprächen und einem Publikum, das sich sichtbar intensiv auf Kunst und Austausch einliess.
Bereits vor Beginn nutzten viele Gäste die grosszügige Terrasse des Hauses. Die Stimmung war offen, kommunikativ und zugleich aufmerksam. Man spürte schnell, dass es hier nicht um einen reinen Gesellschaftsanlass ging, sondern um echtes Interesse an Kunst, Gestaltung und den Gedanken hinter den Arbeiten.
Im Mittelpunkt des Abends standen die Werke der international bekannten Fotokünstlerin Mona Kuhn sowie die skulpturalen Arbeiten von Felix Eichkorn. Besonders wertvoll war dabei die Präsenz der Künstler selbst, die ausführlich über ihre Arbeiten, Prozesse und Hintergründe sprachen.
Besonders eindrücklich war die Werkserie von Mona Kuhn, die mit der heute nur noch selten angewendeten Technik der Solarisation arbeitet. Dabei wird das fotografische Bild während des Entwicklungsprozesses kurzzeitig erneut belichtet, wodurch charakteristische Umkehrungen von Tonwerten und eine beinahe schwebende, fast malerische Bildwirkung entstehen. Gerade im digitalen Zeitalter wirkt diese analoge Technik erstaunlich zeitlos. Kuhns Arbeiten bewegen sich dabei zwischen Licht, Architektur, Erinnerung und Präsenz – ruhig in ihrer Wirkung und gleichzeitig voller subtiler Spannung.
Ebenso inspirierend war der persönliche Austausch mit Felix Eichkorn. Der international tätige Künstler und Designer aus dem Schwarzwald entwickelt mit seinem Atelier Eichkorn skulpturale Möbel und Objekte, die weltweit in privaten Sammlungen sowie architektonischen Kontexten zu finden sind. Seine Arbeiten verbinden handwerkliche Präzision mit einer reduzierten, beinahe architektonischen Formensprache und einer spürbaren Nähe zum Material. Gerade im Gespräch wurde deutlich, wie konsequent und authentisch Eichkorn seinen gestalterischen Ansatz verfolgt.
Besonders spannend war dabei die Verbindung zwischen Kunst, Architektur und Immobilien. Walde Immobilien schafft mit solchen Veranstaltungen weit mehr als einen klassischen Ausstellungsrahmen. Das Unternehmen baut bewusst Brücken zwischen hochwertiger Architektur, kulturellem Austausch und zeitgenössischer Kunst – und schafft damit Räume, in denen Begegnungen und Gespräche selbstverständlich entstehen können.
Gerade in Zürich, wo Kunst oft in institutionellen Kontexten stattfindet, wirken solche offenen und gleichzeitig sorgfältig kuratierten Formate besonders wertvoll.
Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien Vernissage und Künstlergespräch im Haus der Immoblien
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Zwischen Struktur, Wiederholung und räumlicher Spannung.
Mit der Soloausstellung „ECHOES OF THE SURFACE“ präsentiert das KUNSThouse H3o vom 6. bis 30. Mai 2026 Arbeiten des Schweizer Künstlers Attila Wittmer. Die Ausstellung am Hirschengraben 30 in Zürich bewegt sich konsequent zwischen Zeichnung, Systematik und räumlicher Wahrnehmung und zeigte bereits zur Vernissage mit anschliessender Art Party eine ausgesprochen offene und kommunikative Atmosphäre.
Wittmers künstlerische Praxis basiert auf seriellen Zeichenprozessen, die von Wiederholung und Variation geprägt sind. Ausgangspunkt vieler Arbeiten ist der menschliche Kopf — jedoch nicht als klassisches Porträt oder figurative Darstellung, sondern als reduzierte formale Struktur. Aus Linien, Verdichtungen, Flächen und rhythmischen Verschiebungen entwickelt der Künstler komplexe Bildsysteme, die weniger einzelne Motive als vielmehr Beziehungen, Spannungen und Wahrnehmungsprozesse untersuchen.
Besonders spannend ist dabei die Balance zwischen Präzision und Offenheit. Trotz der klaren konzeptuellen Grundlage wirken die Arbeiten niemals rein analytisch oder kühl. Vielmehr entsteht eine eigentümliche Dynamik zwischen Kontrolle und intuitiver Materialwirkung. Wiederholungen erzeugen minimale Verschiebungen, Verdichtungen verändern die Wahrnehmung und einzelne Werke beginnen innerhalb der Ausstellung miteinander zu kommunizieren.
Ich kannte Attila Wittmer und seine Arbeiten bereits über Social Media — die Ausstellung bot jedoch erstmals die Gelegenheit, dem Künstler persönlich zu begegnen und die Arbeiten im Original zu erleben. Gerade die physische Präsenz der Werke, ihre Oberflächen und die räumliche Wirkung lassen sich digital nur bedingt erfassen. Umso stärker wurde sichtbar, wie sehr Wittmer seine Zeichnungen nicht als isolierte Einzelbilder versteht, sondern als Teile eines grösseren visuellen Systems.
Die Werke wurden von den Galeristenn Dominique Leemann und Karel Doclo ausgesprochen sensibel und präzise in den Räumlichkeiten des KUNSThouse H3o inszeniert. Die reduzierte Hängung und die architektonische Offenheit der Räume unterstützten die ruhige, konzentrierte Wirkung der Arbeiten und gaben den einzelnen Werkgruppen genügend Raum, um ihre eigene Spannung zu entfalten.
Attila Wittmers Arbeiten bewegen sich bewusst zwischen Zeichnung, Objekt, Rhythmus und räumlicher Erfahrung. Gerade in der direkten Begegnung entfalten sie eine stille, aber intensive Präsenz, die weniger auf schnelle Wirkung als auf konzentrierte Wahrnehmung setzt.
ECHOES OF THE SURFACE 6 May – 30 May 2026 KUNSThouse H3o Hirschengraben 30 8001 Zürich
Vernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o ZürichVernissage und Art Party ECHOES OF THE SURFACE Attila Wittmer KUNSThouse H3o Zürich
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Artcircle ist die redaktionelle Plattform für Kunst in und um Zürich. Wir verbinden Künstler:innen, Galerien und Publikum – mit Berichten, Einblicken und persönlichen Einladungen zu den spannendsten Kunstereignissen der Region. So wird Kunst erlebbar, nah und lebendig.
Die Ausstellung The Poetics of Remembrance – A Metaphysical Retrospective widmet sich dem vielschichtigen Werk von Alexander Aizenshtat und zeigt eine konzentrierte Auswahl seiner Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten. Zur Vernissage am 30. April 2026 in der Pascal Robert Gallery war die Galerie sehr gut besucht – zahlreiche Gäste nahmen teils eine weite Anreise in Kauf. Entsprechend lebendig und kommunikativ entwickelte sich ein Abend, der nicht nur durch die Werke selbst, sondern auch durch den intensiven Austausch geprägt war.
Aizenshtats Malerei entzieht sich bewusst einer eindeutigen Lesart. Zwischen Figuration, Abstraktion und symbolischen Elementen entstehen Bildräume, die weniger erzählen als vielmehr Zustände erfahrbar machen. Figuren erscheinen nicht als handelnde Protagonisten, sondern als Träger von Spannung. Räume bleiben instabil, oszillieren zwischen Tiefe und Fläche. Bedeutung entsteht nicht unmittelbar – sie entwickelt sich im Prozess der Betrachtung.
Besonders die farbintensiven Arbeiten entfalten eine bemerkenswerte Präsenz. Ihre Wirkung entsteht nicht durch plakative Kontraste, sondern durch eine vielschichtige, nahezu vibrierende Farbigkeit, die den Bildern eine eigene innere Energie verleiht. Auffällig ist dabei der bewusste Verzicht auf reines Schwarz: Stattdessen arbeitet Aizenshtat mit stark abgedunkelten Farbtönen, wodurch selbst die dunklen Partien eine subtile Lebendigkeit behalten und sich harmonisch in das Gesamtgefüge einfügen.
Auffällig ist zudem die Konsequenz, mit der sich der Künstler über Jahrzehnte hinweg seiner eigenen Bildsprache verpflichtet hat. Abseits kurzfristiger Strömungen oder marktgetriebener Dynamiken konnte sich ein Werk entfalten, das weniger auf Reaktion als auf Kontinuität basiert. In diesem Sinne wirkt die Ausstellung nicht wie eine klassische Retrospektive, sondern eher wie ein Einblick in ein geschlossenes, sich stetig weiterentwickelndes System.
Seit einigen Jahren erfährt Aizenshtats Arbeit auch institutionell verstärkte Aufmerksamkeit – unter anderem durch Ausstellungen in bedeutenden Häusern wie dem Moscow Museum of Modern Art oder der Tretyakov Gallery. Dennoch bewahrt sein Werk eine gewisse Unabhängigkeit, die sich auch in der stillen Intensität seiner Bilder widerspiegelt.
Ein besonderer Dank gilt dem Galeristen Pascal Robert, der mit sicherem Gespür und persönlichem Engagement einmal mehr eine Ausstellung realisiert hat, die nicht nur künstlerisch überzeugt, sondern auch als Begegnungsraum funktioniert. Die Vernissage zeigte eindrücklich, wie relevant solche Orte des direkten Austauschs sind – gerade in einer Zeit, in der vieles digital vermittelt wird.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. Juni 2026 und bietet die Gelegenheit, sich in Ruhe auf diese dichte und zugleich offene Bildwelt einzulassen.
Die Ausstellung The Poetics of Remembrance – A Metaphysical Retrospective widmet sich dem vielschichtigen Werk von Alexander Aizenshtat und zeigt eine konzentrierte Auswahl seiner Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten. Zur Vernissage am 30. April 2026 in der Pascal Robert Gallery war die Galerie sehr gut besucht – zahlreiche Gäste nahmen teils eine weite Anreise in Kauf. Entsprechend lebendig und kommunikativ entwickelte sich ein Abend, der nicht nur durch die Werke selbst, sondern auch durch den intensiven Austausch geprägt war.
Aizenshtats Malerei entzieht sich bewusst einer eindeutigen Lesart. Zwischen Figuration, Abstraktion und symbolischen Elementen entstehen Bildräume, die weniger erzählen als vielmehr Zustände erfahrbar machen. Figuren erscheinen nicht als handelnde Protagonisten, sondern als Träger von Spannung. Räume bleiben instabil, oszillieren zwischen Tiefe und Fläche. Bedeutung entsteht nicht unmittelbar – sie entwickelt sich im Prozess der Betrachtung.
Auffällig ist die Konsequenz, mit der sich der Künstler über Jahrzehnte hinweg seiner eigenen Bildsprache verpflichtet hat. Abseits kurzfristiger Strömungen oder marktgetriebener Dynamiken konnte sich ein Werk entfalten, das weniger auf Reaktion als auf Kontinuität basiert. In diesem Sinne wirkt die Ausstellung nicht wie eine klassische Retrospektive, sondern eher wie ein Einblick in ein geschlossenes, sich stetig weiterentwickelndes System.
Seit einigen Jahren erfährt Aizenshtats Arbeit auch institutionell verstärkte Aufmerksamkeit – unter anderem durch Ausstellungen in bedeutenden Häusern wie dem Moscow Museum of Modern Art oder der Tretyakov Gallery. Dennoch bewahrt sein Werk eine gewisse Unabhängigkeit, die sich auch in der stillen Intensität seiner Bilder widerspiegelt.
Ein besonderer Dank gilt dem Galeristen Pascal Robert, der mit sicherem Gespür und persönlichem Engagement einmal mehr eine Ausstellung realisiert hat, die nicht nur künstlerisch überzeugt, sondern auch als Begegnungsraum funktioniert. Die Vernissage zeigte eindrücklich, wie relevant solche Orte des direkten Austauschs sind – gerade in einer Zeit, in der vieles digital vermittelt wird.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. Juni 2026 und bietet die Gelegenheit, sich in Ruhe auf diese dichte und zugleich offene Bildwelt einzulassen.
The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich The Poetics of Remembrance – Alexander Aizenshtat in der Pascal Robert Gallery Zürich
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Artcircle ist die redaktionelle Plattform für Kunst in und um Zürich. Wir verbinden Künstler:innen, Galerien und Publikum – mit Berichten, Einblicken und persönlichen Einladungen zu den spannendsten Kunstereignissen der Region. So wird Kunst erlebbar, nah und lebendig.
Mit LOCATION.LOCATION.LOCATION. zeigt Vladislav Markov erstmals eine Einzelausstellung in der Schweiz – und nutzt den Raum der Galerie Maria Bernheim nicht als Bühne, sondern als Zustand.
Markovs Arbeiten bewegen sich zwischen physischer und digitaler Realität, zwischen konkreter Materialität und ihrer Verschiebung ins Virtuelle. Was zunächst greifbar erscheint, entzieht sich schnell einer eindeutigen Zuordnung. Seine Installationen sind keine klassischen Ausstellungen, sondern Erfahrungsräume, die Wahrnehmung, Orientierung und Zeitgefühl subtil destabilisieren.
Bereits der Zugang – reduziert, beinahe abgeschirmt – verändert die Wahrnehmung und führt in eine Situation, die sich bewusst vom gewohnten Ausstellungsraum löst.
Dabei entsteht eine eigentümliche Spannung: zwischen präzisem Realismus und beiläufiger Absurdität. Räume wirken vertraut und gleichzeitig entrückt, Situationen nachvollziehbar – und doch nicht ganz fassbar. Markov arbeitet mit Versatzstücken unserer Gegenwart, verschiebt sie, überlagert sie und führt sie in Zustände, die sich eher erleben als beschreiben lassen.
Gerade darin liegt die Qualität dieser Arbeit: Sie entzieht sich einer eindeutigen Lesart und entwickelt ihre Wirkung im Moment der Erfahrung. Ein Besuch wird weniger zur Betrachtung als zur Bewegung innerhalb eines Systems, das sich mit jeder Minute verändert – oder zumindest so anfühlt.
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.
Vernissage mit Nähe, Tiefe und intensiver Bildsprache
Es sind diese Abende, die sich nicht laut ankündigen – und gerade deshalb in Erinnerung bleiben. Die Vernissage von Julian Tauland in der Pascal Robert Gallery fühlte sich eher wie ein konzentriertes Treffen unter Kunstaffinen an als wie ein klassisches Opening. Eine fast private Atmosphäre, viel Raum für Gespräche, echtes Interesse – genau die Art von Setting, in der Kunst wirken kann.
Pascal Henry Robert hat diesen Rahmen mit grosser Selbstverständlichkeit geschaffen. Sein Gespür für Positionen und für die richtige Inszenierung ist spürbar – unaufgeregt, präzise, mit klarem Fokus auf die Arbeiten.
Und diese Arbeiten brauchen genau das.
Taulands Entrelacs / Eden-Serie ist unmittelbar präsent. Farbe, Bewegung, Dichte – alles ist da, ohne sich aufzudrängen. Die Leinwände ziehen einen hinein, ohne eine eindeutige Lesart anzubieten. Grünflächen, Blautöne, warme Akzente – irgendwo zwischen Landschaft und Auflösung derselben. Man meint, etwas zu erkennen, verliert es wieder, bleibt dran.
Was besonders auffällt: die Energie der Malerei. Die gestischen Spuren, das Schichten, das Verdichten. Nichts wirkt beliebig, aber auch nichts ist abschliessend. Es ist ein offenes System, das sich im Blick erst entfaltet.
Bemerkenswert ist, wie stark selbst die kleineren Formate funktionieren. Sie tragen die gleiche Intensität wie die grossen Arbeiten – vielleicht sogar noch konzentrierter. Keine Nebenwerke, sondern eigenständige Setzungen.
Dass der Künstler selbst anwesend war, hat dem Abend eine zusätzliche Nähe gegeben. Im Gespräch mit Julian Taulandwurde deutlich, wie sehr seine Arbeiten aus Beobachtung, Erinnerung und einem feinen Gespür für Übergänge entstehen – ohne dass sie sich je festlegen lassen.
Am Ende bleibt weniger eine klare Aussage als ein Eindruck: von Malerei, die sich Zeit nimmt. Von einem Abend, der genau das zugelassen hat. Und von einem Galeristen, der ein ausserordentlich gutes Gespür dafür hat, wann genau dieser Raum entsteht.
Pascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian TaulandPascal Robert Gallery Opening Julian Tauland
Die gezeigten Fotografien entstanden im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Abgebildete Personen und Kunstwerke dienen ausschliesslich der redaktionellen Berichterstattung über das Ausstellungsgeschehen. Alle Rechte an den gezeigten Werken liegen bei den jeweiligen Künstler:innen und Galerien.