Konzept
Auf seiner unermüdlichen Suche nach dem Wesen der menschlichen Existenz hinterfragt Tiziano Autera unsere kulturellen Konstrukte, spielt mit unserer visuellen Wahrnehmung und schafft Werke, die zum Nachdenken anregen. Dabei überschreitet er bestehende Definitionen von Kunst und verbindet unkonventionelle Ansätze mit klassischen Stilrichtungen wie dem Kubismus. So entsteht ein ungewohntes Gefühl der Nichtkonformität, das eine tief persönliche Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz widerspiegelt.
Seine aktuelle Werkserie besteht aus Acrylgemälden mit ungewöhnlichen Formen, vielfältigen Farben, sinnlichen Linien und rätselhaften Körpern. In abstrakten oder halb abstrakten Kompositionen erhalten diese Elemente ihre Bedeutung. Durch seine besondere Bildsprache eröffnet er einen Blick in die Seelen seiner Figuren, die mit dem Betrachter in einen stillen Dialog treten und die Frage nach dem Wesen der Existenz stellen.
Die Veränderungen unserer Existenz betrachtet Autera auf einer Metaebene und arbeitet dabei mit bewusst eingesetzten Zufällen. Einerseits thematisiert er den technologischen Wandel in einer zunehmend digitalisierten Welt, in der Daten und Medien unseren Alltag prägen. Andererseits richtet er den Blick auf gesellschaftliche Veränderungen – weg von traditionellen Rollenbildern hin zu einem breiten Spektrum sexueller Identität. Im Mittelpunkt steht dabei jedoch nicht die Auseinandersetzung mit sozialen Konstrukten oder philosophischen Theorien, sondern das Zusammenspiel zwischen menschlicher Existenz und ihrer natürlichen Umwelt. Die Darstellung der menschlichen Natur von innen nach aussen wird so zum Sinnbild des Wandels unserer Existenz.










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